|
|
|
|
Streetster
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 302
|
| 11.04.2011 19:41 |
|
| Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hallo werte Street-Treiber,
natürlich hab ich hier und hier gelesen, was schon mal gut zur Eingrenzung war.
Trotzdem möchte ich kurz schildern, wie das gerade bei meiner Bakterie abläuft. Außerdem ist der eine Thread schon ziemlich lang und der andere nicht ganz das, was ich eigentlich anstoßen möchte.
Also die Story: Hab sie über Winter nicht optimal gepflegt, insofern kann ich mir den Austausch jetzt zu einem Teil selbst zuschreiben. Vor einigen Wochen ging die Batterie ans Ladegerät, wobei der Ausgangswert nur knappe 5 V waren. Schön durchgeladen, Ladeschlussspannung ca. 13,3 V. Ein paar Tage stehen lassen, wieder gemessen, noch 12,4 V. Wieder an den Lader gehängt, dauert gefühlt verdächtig lange, aber irgendwann signalisiert der Lader auch wieder grün.
Rein in die Street, Fahrt zum Freundlichen, TÜV, Reifen und einmal Batterie testen bitte. Ergebnis: ist gut, hält der Belastung stand. Prima. Ne Woche Später eine kleine Tour, Street spring auch an, vielleicht marginal etwas müder. 160 km abgerollt, Street wieder in die Garage gestellt.
Eine Woche später, nächste Tour, aber nix da. Zündschlüssel gedreht, Gizzmos laufen hoch, aber der Zeiger vom Drehzahlmesser bleibt schon mal bei 3.000 hängen. Shit. Anlasser trotzdem mal gedrückt: kurzes Klack, das wars. Aus. Kurz warten. Zweiter Versuch. Sieht noch schlechter aus. Double Shit. Bakterie wieder ausgebaut und an den Lader gehängt. Vorher noch kurz gemessen: 11,8 V
Dauert wieder verdächtig lange, nämlich ca. 16 Stunden, bis der Lader wieder grün signalisiert. Ladeschlussspannung wieder 13,3 V. Ohne Ladegerät nach kurzer Zeit 12,8 V, nach ca. 4 Stunden noch 12,4 V, welche nach weiteren ca. 5 Stunden immer noch anliegen. Hm. Rüber zur Street, Teil wieder eingebaut, Multimeter dran, starten. Klappt 1a, Spannung geht kurz unter 11 V, dann auf 14,2 V. Eigentlich alles so, wie es sein soll.
Nur um sicher zu sein, dass nicht der Laderegler schwächelt: Multimeter in den Tankrucksack und los. Aber der funktioniert einwandfrei. Während der ganzen Fahrt liegt die Spannung an der Batterie zwischen 14,2 und 14,35 V. Schon mal gut zu wissen.
Ich denke trotzdem, dass diese Batterie hin ist. Hab aus bestimmten Gründen auch bereits wieder eine YUASA YTX9-BS bestellt, die in Kürze rein kommt. Heute hat sie nicht mehr rumgezickt. Werde die nächsten Tagen immer mal wieder kurz messen und die Werte hier nachreichen.
Aso, den Ruhestrom hab ich auch noch kurz mal gemessen: ohne Equipment sind es ca. 1.6 mA, mit Steuerung für den Kettenöler dann ca. 2.3 mA. Das liegt etwas über dem Wert, der in o.g. Threads genannt wird, aber ich denke, das ist unkritisch. Damit müsste die Street prinzipiell mehrere Monate stehen können, ohne das die Batterie davon leer wäre oder auch nur so viel schwächelt, dass es nicht zum Anlassen reicht.
Was ich vorschlagen möchte: In den den Technik FAQ fehlt noch ein Beitrag über das Thema Batterie mit allen Werten, die man sich auch aus o.g. Beiträgen raussuchen kann. Ferner habe ich auch nach längerer Suche keine wirkliche Idee, welche Alternativ-Batterien in Frage kämen und sich vielleicht sogar schon bewährt haben. Via Google sind schnell baugleiche Teile gefunden, die in Abmessung und Eckdaten der in der Street von YUASA gleichen, aber mein Händler meint, YUASA seien schon mal nicht schlecht bzw. aus seiner Sicht mit die bessere Wahl, obwohl es schon zur Gewohnheit wird, dass die Kunden alle zwei bis drei Jahre ne neue Batterie brauchen. Nach einer anderen Aussage soll generell die Qualität der Batterien in den letzten 10 Jahren dramatisch schlechter geworden sein. Oder wahlweise belasten die heutigen Bikes mit ihrer Elektronik die Batterien mehr, als das früher der Fall gewesen sein soll. Kann man sich aussuchen, was jetzt der Grund sein soll. Meine Erfahrungen sind eher so, dass eine Batterie normalerweise mind. 5 Jahre oder länger hält. Drum möchte ich das hier mal in die Runde werfen und Eure Meinung dazu lesen. Vielleicht ist ja auch jemand vom Fach dabei, der das Thema ein wenig fundierter und abseits von Verkaufsinteressen beleuchten kann?
Auch die Frage, muss es überhaupt wieder eine 8 Ah sein oder könnte da auch eine größere eingebaut werden, ohne den Laderegler zu stressen, interessiert mich. Eigentlich müsste das gehen, wenn schon Reinblei oder auch LiFePo etc. möglich sind.
Interessant vielleicht auch noch das: die YUASA YTX9-BS ist zwar Wartungsfrei, muss aber dennoch am Anfang befüllt werden, soll dann ca. 1 Stunde stehen, damit die Säure das Flies vollständig durchtränken kann. Und dann muss die auch noch speziell angebrütet werden, was nur mit dafür geeigneten Ladegeräten zulässig ist.
CU Streetster
| | |
|
Bopper
MasterBoarder
Offline
Beiträge: 1.337
|
| 11.04.2011 19:52 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Also 5 Volt sind schon sehr wenig. Kann sein dass die dadurch kaputt ging.
Nur wie lang hast du sie denn stehen gelassen, dass nur noch 5 Volt drauf waren?
Bei mir fällt die Spannung selbst nach 4 Monaten Standzeit gerademal um nen Volt oder so ab.
| | |
|
Streetster
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 302
|
| 11.04.2011 20:09 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Wie schon gesagt, das mit den 5 V hefte ich mir selbst an die Backe, das wär nicht nötig gewesen und ist einfach geschlunzt. So fünf bis sechs Monate waren das. Somit kommt das dann ja auch hin mit minus 1 V / Monat.
Hab aber auch schon andere Batterien länger stehen lassen. Aktuell stehen hier z.b. ein Varta und eine JMT, jeweils YT12B-BS. Denen macht das Rumstehen nichts aus. Die kommen alle paar Monate mal an den Lader, wobei deren Spannung dann noch nicht nennenswert unter 12 V gesunken ist.
CU Streetster
| | |
|
Spaetbremser
Moderator MEHRSi
Offline
Beiträge: 4.739
|
| 11.04.2011 21:37 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hi,
das Batterien nicht mehr so lange halten wie früher, hab ich auch selbst schon festgestellt. Ob das nun an der schlechteren Qualität, oder der wachsenden Elektronik in den Fahrzeugen liegt, läßt sich schwer beurteilen. Tatsache ist immerhin, das die Autobauer ihre liebe Not mit den Stromspeichern haben. Gerade im Bereich der Luxuskarossen mit ihren Rechnerburgen war das ja vor nicht allzu langer Zeit ein Thema.
Die Originalbatterie aus meiner R tut seit fast zwei Jahren in meiner Enduro Dienst und fällt dort nicht weiter auf. Die Möhre hat auch ausser einer CDI bloß konventionelle Elektrik an Bord. Die Gelbatterie, die ich der Street kurz nach dem Kauf spendiert hatte, gab keinen Anlaß zur Klage. Sie hat zwei Winter erlebt (einen davon im Mopped ) und war jeweils nach kurzem Nachladen wieder voll Dienstbereit. Bei der Street weiß man auch nie so genau, ob nun der Regler die Batterie, die Batterie den Regler, oder sich beide gegenseitig gehimmelt haben. Hatten wir alles schon hier.
Ich denke es lohnt sich auf jeden Fall, nicht das billigste Säurefaß aus dem Baumarkt zu nehmen. In die neue Streety kommt auch sofort wieder eine Gelbatterie. Wenns mehr aufs Gramm und weniger auf den Euro ankommt, kann man ja auch über einen modernen Trockenakku nachdenken. Wir benutzen solche Akkupacks exzessiv im Betrieb. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie nach zwei Jahren bereits deutlich an Kapazität verlieren. 50% sind da keine Seltenheit. Und da sind andere Ladegeräte am Werk als so ein primitiver Regler.
Ein Volt pro Monat Selbstentladung finde ich übrigens für eine intakte Batterie ganz schön grenzwertig. Ein Volt in drei Monaten halte ich eher für normal.
Gruß René
 Für Infos: Klick aufs Logo
| | |
|
Charlie Bravo
ExpertBoarder
Offline
Beiträge: 685
|
| 11.04.2011 22:04 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hat eigentlich schon irgendwer Erfahrung mit LiFePo-Akkus gemacht ? Hatte letzten Herbst oder so einen Tiger-Fahrer bei meinem freundlichen getroffen, der solche Packs zusammengebaut hatte. Grüße Carsten
| | |
|
Bopper
MasterBoarder
Offline
Beiträge: 1.337
|
| 11.04.2011 22:15 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hi,
du hast mich in meiner Antwort falsch verstanden.
Nach 4 Monaten waren es nicht mal 1 Volt!
Deswegen fand ich es ja so eigenartig, wie du auf 5 Volt enladen hast.
Könnte mir vorstellen, dass da irgendwas viell. auch nicht richtig in Ordnung ist.
Ne volle batterie hat ja gut 12,6 Volt.
Zuletzt geändert: 11.04.2011 22:16
| | |
|
Runkel
ExpertBoarder
Offline
Beiträge: 638
|
| 12.04.2011 04:11 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
Zitat von Streetster
Also die Story: Hab sie über Winter nicht optimal gepflegt, insofern kann ich mir den Austausch jetzt zu einem Teil selbst zuschreiben.
Das ist mal Quark! Ne ordentliche Bakterie musste nicht pflegen. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal son Teil übern Winter ausgebaut hätte. Meine SuMo (Baujahr 2005) hat noch die erste drin, und da wird auch nix gepflegt, ausgebaut, oder geladen. Das sind Blei-Säure-Akkus, da gibts nix zu pflegen. Kälte lässt sie schneller entladen, aber das wars dann auch schon. Im Frühjahr eine längere Tour von 1h oder 2, schon sind die Dinger wieder fit.
Wichtig ist halt, dass ihr das Möp regelmäßig fahrt, damit die Batterie ne Chance auf Ladung bekommt...
Was allerdings wahr ist, ist die sehr schwache Qualität ab Werk. Der Akku in der Z750 meines Frauchens war schon im ersten Winter tot und hat sich trotz Ausbau (!) immer wieder schnell selbst entladen, was auf ein sehr hohes Alter schließen lässt. War aber ein Neufahrzeug. Für 40 Euro ne neue Batterie bei Polo gekauft. Fertig. Das Teil ist nun schon das 6. Jahr drin und läuft und läuft und läuft. Die Karre hat ne Wegfahrsperre - zieht also den kompletten Winter über Strom aus dem Akku - stört nicht. Nuddelt beim ersten Start im Frühjahr vielleicht 3-4 Umdrehungen mehr.
Batterie ausbauen ist (zumindest bei Blei-Säure-Akkus) eher im Bereich Schrauber-VooDoo anzusiedeln.
The voices in my head might not be real… but they have some good ideas.
Zuletzt geändert: 12.04.2011 04:12
| | |
|
Hotvinyl
MasterBoarder
Offline
Beiträge: 5.560
|
| 12.04.2011 13:52 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Winterpause ohne Pflege sollte, bei ner intakten Batt, kein Thema sein - besser isses natürlich, nachzuladen. Bei meinen (Saison-) Fahrzeugen halte ich es im Winter meistens so:
- TT permanent am Dauerlader via eingebauter Steckdose. - Streety einmal vor/in der Winterpause und einmal kurz vor Saisonstart. Reicht locker. - Vespa GTS kurz vor Saisonstart einmal.
Bei 5V würd ich auch sagen: Das war´s mit der Batterie, da ist mehr wie eine Zelle angeschlagen.
Immer schön oben bleiben! Gruß, Chris.

| | |
|
Grottenolm
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 235
|
| 12.04.2011 14:45 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Meine Werksbatterie hatte im letzten Sommer schon ein paar Mal geschwächelt.
Über den Winter ist sie dann (ohne Ausbau und Zwischenladung) auf deutlich unter 6V abgefallen, so dass sie von meinem hochelektronisches Ladegerät zu Saisonbeginn nur noch als 6V Batterie erkannt, und somit auch nur auf volle 6Vgeladen wurde. Erst das einfache billige Ladegerät vom Kollegen hat die Batterie dann soweit laden können, dass meins auch wieder die 12V erkannt hat. Überflüssig zu erklären, dass die jetzt keine 12h nach dem volladen ihr Spannung mehr halten kann...
Anstatt einer originalen Yuasa, die normalerweise echt gut ist, probier ich aber mal eine VARTA Gelbatterie. Mal schauen wie die so läuft. Die Exxide sind leider im Vergleich zu teuer, sonst hätt ich die genommen Die Polo, Louis, HeinGericke Eigenmarken sollen ja Tests nicht so dolle sein...
3 Dinge braucht der Mensch: einen Triple, Heckantrieb und maximal zwei Sitzplätze Triumph Street Triple & Smart ForTwo Pulse :)
Grüße aus dem Land der Horizonte
Zuletzt geändert: 12.04.2011 14:50
| | |
|
mischa
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 152
|
| 12.04.2011 17:48 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
Zitat von Runkel Batterie ausbauen ist (zumindest bei Blei-Säure-Akkus) eher im Bereich Schrauber-VooDoo anzusiedeln.
Das glaube ich eher nicht. Heutzutage ist nicht mehr wie früher "Schalter aus=Strom absolut unterbrochen". Die Elektronik moderner Motorräder nuckelt ständig an der Batterie wenn man die überm Winter am Motorrad angeschlossen lässt. Unter 12 V kommt es dann mit der Zeit zum sulfatieren. Aller zwei Monate mit einem guten Ladegerät (z.B. von Cetek) nachzuladen ist nicht verkehrt. Aber das muss jeder selber wissen. Ich habe da die Wahrheit im Gegensatz zu anderen nicht gepachtet. Zumindestens würde ich überm Winter die Masse trennen so das kein Strom fließt. Ein gutes Ladegerät kostet um die 50 Euro...gute Batterien um die 70 Euro (Varta, Yuasa, FB, JMT). Gute Batterien sind für mich keine Saito, Delo oder Hi-Q. Die Qualität der Batterien scheint auch nicht mehr die Selbe wie früher zu sein. Was die 5V angeht...5V=tiefentladen=Schrott. So eine Batterie kann man zwar wieder reanimieren. Ich hätte da aber kein Vertrauen mehr zu der. Wem die Originalbatterie mit 8Ah zu schwach ist, es passt auch eine Yuasa/Varta TTZ 14S-BS mit 11,2Ah rein. Das funktioniert bei mir ganz gut. Dem Regler ist das egal ob da ne 8Ah oder eine 11,2Ah Batterie drin hängt.
Gruß mischa
Tiger 1050 Bj.08 ABS + Street Triple Bj.10
Zuletzt geändert: 12.04.2011 17:54
| | |
|
Bopper
MasterBoarder
Offline
Beiträge: 1.337
|
| 12.04.2011 19:19 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Nuckelt irgendwas bei der Streety permanent an der Batterie? Ich glaub eigtl. nicht
| | |
|
krriel
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 301
|
| 12.04.2011 19:45 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Doch das MMC und die Tachoeinheit(für die Uhrzeit/Tageszähler). Sind zwar im Original nur 1-2mA, aber das summiert sich den Winter über auch. Vor allem wenn zu zusätzliche Verbraucher wie Alarmanlage... dazu kommen. Als Beispiel: 2mA Ruhestrom entsprechen bei 3 Monaten Winterpause 4,5 Ah. (2mA * 24Std. * 31Tage * 3Monate) Hierzu kommt noch die Selbstentladung der Batterie selber. Wenn jetzt die Batterie nicht ganz voll geladen war, reicht das schon für eine tiefentladene Batterie.
Zu den 5-6Volt, die hier gemessen wurden: alles dauerhaft unter 10V ist Tiefentladen und die Batterie hat nur noch einen kleinen Teil ihrer Kapazität. Gute Ladegeräte können solche Batterien mit etwas Glück zwar wieder "reparieren", aber dann ist die Batterie natürlich trotzdem nicht mehr so gut wie eine neue.
krriel
| | |
|
Streetster
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 302
|
| 15.04.2011 13:16 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hier also ein paar Messwerte:
19.03.2011 Batterie nach Winterpause ausgebaut, gemessen, ca. 5 V  , ans Ladegerät gehängt 22.03.2011 Batterie eingebaut, ab zum Händler wg. TÜV / Reifen 24.03.2011 Street wieder abgeholt 03.04.2011 keine Startprobleme, Tour gefahren (ca. 160 km), danach nicht gemessen, weil eigentlich keine Probs. erwartet 10.04.2011 Street lässt sich nicht starten, Batterie ausgebaut, Spannung vor Anschluss an den Lader liegt bei 11.8 V 11.04.2011 Ladeschlussspannung 13.3 V, kurze Zeit später 12.8 V und nach ca. 4 Stunden später 12.4 V 11.04.2011 zum Zeitpunkt Einbau 12.38 V 11.04.2011 keine Startprobleme, Tour gefahren (ca. 100 km), danach nicht gemessen 14.04.2011 abends, ca. 12.15 V (Zündung aus, nur Sitzbank hoch und Spannung gemessen)
Neue Batterie ist da und wird morgen verbaut.
Davor werde ich dann nochmals die Spannung ohne/mit Zündung und während des Anlassen messen. Weiter hab ich mir überlegt, die mutmaßlich defekte Batterie mittels einer Diode o.ä. fortgesetzt mit ca. 2.5 mA zu belasten und alle paar Tage die Spannung nachzumessen. Es wird sich dann eine Selbstentlade-/Ruhestromkurve ergeben.
So richtig eindeutig hinüber scheint mir der Stromspender nämlich nicht zu sein, aber zuverlässig eben auch nicht.
tbc.
Streetster
| | |
|
Hotvinyl
MasterBoarder
Offline
Beiträge: 5.560
|
| 15.04.2011 15:37 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hm... Falls auch mit neuem Säurefass tatsächlich KEINE Besserung erreicht werden sollte und auch erneut keine aussergewöhnlichen Stand-Ruheströme messbar sind - würde ich, auch in Deinem Falle, mal einen genaueren Blick auf den Regler werfen (lassen) auch wenn sich die Ladespannug ja als korrekt erwiesen hat, könnte er durchaus - je nach Temperatur - falsche Spannungen liefern. So einem Fehler ist schwer auf die Schliche zu kommen - aber so weit ich mich entsinne, gabs bei einigen Forenkollegen Ausfälle, die genau so etwas vermuten lassen. Da gings dann auch mal Kilometerweise wieder gut, bevor schlussendlich nix mehr ging usw.
Wärmefehler und Strom sind (auch in anderen Bereichen) nämlich keinesfalls so ungewöhnlich.
Wünsche Dir jedoch, das es sich mit nun neuer "12V Kraftzentrale" behoben hat, das Problem!  Wie nämlich schon zuvor erwähnt - mit 5V hats die UR-Batterie vermutlich "hinter sich" - spätestens mittelfristig.
Hoffe sehr auf weiteren Bericht - und ob es das nun gewesen ist!
Immer schön oben bleiben! Gruß, Chris.

| | |
|
Streetster
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 302
|
| 19.04.2011 10:11 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hi,
18.04.2011 abends, ca. 11.98 V (Zündung aus, nur Sitzbank hoch und Spannung gemessen), dann nur Zündung an und Spannung bricht auf 10.97 V zusammen. Startversuch hab ich mir geschenkt, da ich mir ungefähr denken kann, wie der nicht gehen würde.
Also kann ich davon ausgehen, dass die Vermutung eine Tatsache ist und die Batterie den Status R.I.P. hat.
Die weiteren Messwerte bzw. die Entladekurve dauert e bissl länger. Das reiche ich dann gelegentlich nach. Wenn möglich noch im Vergleich mit einer intakten Zelle.
CU Streetster
| | |
|
TMXH
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 182
|
| 20.04.2011 09:48 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Ich habe letztes Wochenende meine GS 1100 aus nach einem halben Jahr Stillstand aus der Firmentiefgarage geholt. Knopf gedrückt und die ist sofort angesprungen (und die Uhr ging auch noch richtig). Und das alles mit einer 10 Jahre alten Hawker Batterie. Dafür dass die Batterie nie gepflegt wurde eigentlich erstaunlich.
Nur so zur Info, falls jemand überlegt, was er sich für eine Bakterie kaufen soll. Bei dem Preis kann man sich auf 2-3 andere kaufen, ich habe halt nur ein gutes Gefühl, nicht liegen zu bleiben.
| | |
|
Scharleuker
ExpertBoarder
Offline
Beiträge: 824
|
| 20.04.2011 10:28 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
Zitat von TMXH Hawker Batterie
Kann ich nur bestätigen - hatte so einen schweren, teuren Akku in der DUC verbaut. Dafür ist das Teil aber absolut zuverlässig. 
Meine Homepage

| | |
|
elektrolurch
Suchmaschinenbeauftragter
Offline
Beiträge: 1.271
|
| 23.04.2011 08:16 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
BATTERIE KAPUTT! WARUM?
der grund für das häufige und oft schon im ersten jahr auftretende batterieversagen könnte auch in einer überladung zu suchen sein, die erfolgt, obwohl alle bauteile in ordnung sind.
es geht also hier NICHT um schäden, die durch wirklich defekte regler (keine ladung/überladung) verursacht werden (die wurden ja bereits ausreichend dokumentiert) oder um akkus minderer qualität, sondern um den normalbetrieb:
> die spannung beim shindengen regler ist als typischer sollwert mit 14,5Volt angegeben (datenblatt).
> auch Triumph gibt diesen wert für die batteriespannung bei 2000 U/min vor.
> dazu kommt die angabe eines bereiches von +/- 0,5Volt.
> ergibt also zwischen 14 und 15Volt bordspannung.
> allgemein bekannt ist, dass ein bleiakku mit einer höchsten spannung von 14,4Volt geladen werden soll. das wird auch in allen seriösen technischen schriften angeführt (gitterkorrosion, knallgasbildung, wasserverlust).
> max. 14,4Volt werden auch von namhaften batterieherstellern für starterbatterien gefordert
welche spannungen treten nun tatsächlich beim fahren mit dem strettriple auf? (messungen an einer neuen VARTA batterie)
> bereits kurz nach dem start bewegen sich die werte über 14Volt
> bei drehzahlen unter 3000 U/min (zb. stadtverkehr) steigt die bordspannung rasch auf über 14,7Volt
> bei höheren drehzahlen (zb. schnellstraße) sinken die messwerte auf unter 14,5Volt
> beim warten vor der ampel oder im rückstau (leerlaufdrehzahl) werden nach kurzer zeit häufig die vollen 15Volt erreicht
eine lange batterielebensdauer kann, meiner meinung, so nicht erreicht werden. der akku wird an seiner oberen spannungsgrenze, bei niederen drehzahlen oder standgas aber beträchtlich darüber betrieben. eine herkömmliche batterie würde dabei wasser verlieren, dass man auffüllen kann, was bei der eingebauten "wartungsfreien" aber nicht vorgesehen ist. die spannungsregelung sollte besser im bereich 13,8 bis 14,4Volt arbeiten, was sie aber, besonders innerstädtisch, nicht tut.
da weder die shindengen regler noch die batterien nur für Triumph gebaut werden, sondern baugleich auch in tausenden anderen fahrzeugen ihren dienst versehen, müßten die probleme auch anderswo auftreten und bekannt sein.
ELEKTROLURCH
Zuletzt geändert: 23.04.2011 09:03
| | |
|
Spaetbremser
Moderator MEHRSi
Offline
Beiträge: 4.739
|
| 30.05.2011 16:25 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hi Leutz!
Hab eben mit unserem Akkumann und -tuner gesprochen, er repariert die diversen Akkus, die wir hier am Start haben und motzt sie auf. Kapazitätsverdoppelung bei gleichen Abmessungen und Gewicht hat er schon standfest geschafft. Das auch noch zum halben Preis eines Neuen. Hab ihm die Typbezeichnung der Streety-Batterie gegeben und er guckt mal, ob man da nicht etwas bauen kann, das mindestens die gleiche Leistung hat. Ich weiß, sowas gibts schon zu kaufen, aber den Preis find ich abartig. Mal sehen, was dem findigen Bastler für eine Lösung einfällt. Wenn er etwas anbietet, wird es preislich garantiert sehr interessant! Sobald ich ein Muster in Händen halte gibts neue Infos.
Gruß René
 Für Infos: Klick aufs Logo
| | |
|
tt55
ExpertBoarder
Online
Beiträge: 892
|
| 02.06.2011 18:50 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Noch ist ja meine Batterie fit aber interessiert mich auch was dabei raus kommt.
| | |
|
Streetster
FreshBoarder
Offline
Beiträge: 302
|
| 03.06.2011 07:42 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
So, mal ein Zwischenupdate:
CU Streetster
| Angefügte Bilder: |
|
| | |
|
Spaetbremser
Moderator MEHRSi
Offline
Beiträge: 4.739
|
| 13.07.2011 18:53 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
Zitat von Spaetbremser Sobald ich ein Muster in Händen halte gibts neue Infos.
Update: LiFePo Akkupack mit 13,2V und 8Ah, bestehend aus 4 Zellen, ist auf dem Weg zu mir. Einzelpreis incl. Ladegerät! zum gelegentlichen Balancieren der Zellen: 207,- Euronen brutto. Davon entfallen auf den Lader ungefähr 70,- Teuros. Bei Sammelbestellung geht der Preis noch runter. Das ganze Trumm ist etwas kleiner als die Originalbatterie, Gewicht ca. 1kg. Genaue Werte gibts wenns da ist.
8Ah sind eigentlich unnötig, aber kleinere Zellen kosten kaum weniger und sind nicht so hochstromfest. Die 8er machen 10sek 160A (braucht auch kein Mensch im Mopped, gibt aber ein gutes Gefühl ). Da ich das Ding im Stadtverkehr eh nie ganz voll bekomme passt das schon.
Fortsezung folgt...
Gruß René
 Für Infos: Klick aufs Logo
Zuletzt geändert: 13.07.2011 18:54
| | |
|
Charlie Bravo
ExpertBoarder
Offline
Beiträge: 685
|
| 17.07.2011 16:54 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
LiFePo-Akkupack klingt interessant, überlege das inzwischen ernsthaft da meine Batterie ca. 2 Jahre als ist und ich vor ein paar Wochen das Ding per Laderät re-animieren durfte. Seitdem scheint wieder alles ok zu sein, eine mentale "Restverunsicherung" ist trotzdem geblieben. Gibt es Erfahrungsberichte bzgl. LiFePO ? Grüße Carsten
| | |
|
Eckes
2. Administrator
Offline
Beiträge: 5.453
|
| 17.07.2011 17:17 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Hier gibt´s schon einen Fred darüber.
Gruß Eckes

| | |
|
Charlie Bravo
ExpertBoarder
Offline
Beiträge: 685
|
| 17.07.2011 17:30 |
|
| RE: Batterie end of life nach 2 Jahren, Qualität, Alternativen |
Zitat · Antworten
|
|
|
Danke, geht doch nichts über aufmerksame Admins  Grüße Carsten
| | |
|
|
|
|
|
|
|
Kontakt: admin@tst675.de