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NBates
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| 09.08.2010 22:47 |
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da ich nichts richtiges zu den WP-federbeinen gefunden habe - hier mal ein fred dazu aus gegebenen anlass. ich hab nämlich heute ein 4618 competition eingebaut, bin aber noch keinen meter damit gefahren, da ich den umbau eben erst durchgezogen habe. das ding passt gerade um sackhaaresbreite - aber das reicht ja auch. einstellbar ist so ziemlich alles zug/druck hi/lo, federvorspannung und auch höhenverstellbar ist das beinchen. wenn das wetter mitspielt will ich morgen mal auf probe- und setuprunde gehen. bin schon mega gespannt. fährt sonst noch jemand zufällig so ein beinchen? kommende woche gibt´s dann noch den passenden gabelumbau dazu - ebenfalls bei WP. is´dann quasi fast ne street triple RR 
datt isset übrigens:

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Zuletzt geändert: 09.08.2010 22:48
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MiB
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| 09.08.2010 23:02 |
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Da hast du aber alles gegeben. Wie teuer war das Teil denn, damit man so einen Vergleich zu Wilbers hat?
Ciao
MiB
Drei Dinge braucht der Biker, Grip, Grip, Grip
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NBates
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| 10.08.2010 08:08 |
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Zitat von MiB Da hast du aber alles gegeben. Wie teuer war das Teil denn, damit man so einen Vergleich zu Wilbers hat?
Ciao
MiB
die ganze fahrwerksaktion wird am ende in etwa den preisunterschied zwischen "R" und "nicht-R" ausmachen. ich hatte mich beim mopedkauf desween für nicht "nicht-r" entschieden, da ich mir von diesem weg das bessere ergebnis verspreche, schon alleine wegen der zusätzlichen features wie höhenverstellbarkeit, niveauausgleich etc. preislich läuft´s aufs gleiche raus. auf die radialen zangen kann ich gut verzichten, die schwimmsätel verhalten sich absolut untadelig.
das wetter soll ja ganz gut werden heute, da werde ich nach feierabend mal eine ausführliche runde drehen und mal sehen wie sich theorie und praxis zueinander verhalten.
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Zuletzt geändert: 10.08.2010 08:08
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NBates
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| 10.08.2010 22:12 |
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soooo - gerade zurück vom testen. 350km auf gewohntem terrain, so lässt es sich am besten einstellen und vergleichen. auf den ersten metern war ich schon überrascht, wie sensibel das ding anspricht. losgefahren bin ich im vorgeschlagenen setup aus der mitgelieferten tabelle, hab das heck gleichzeitig um etwa VERstelle als EINstelle. hi, lo, rebound. alles beeinflusst sich gegenseitig. da drehste nachher an den ganzen rädchen und alles was sich ändert ist die art des geeiers... pühhh... umso erfreuter war ich dann vom handling des setups. rebound konnte im standartwert bleiben. auf den ersten schlechten abschnitten fand ich das beinchen dann aber noch als zu störrisch und hab mal ein bisschen an der dämpfung gespielt. das wunderbare ist, dass man jeden einzelnen klick sofort spürbar werten kann. man merkt sehr ausgeprägt, ob es ein dreh in die richtung war oder nicht. dafür reichen wenige meter. selbst den unterschied zwischen hi un lo merke ich als laie direkt. so habe ich mich dann in etwa einem halben dutzend schritten herangetastet an eine einstellung, die zu mir und dem krad passt. die druckstufe habe ich dabei relativ weit offen. der hintern bügelt jetzt phantastisch jede strassenmacke weg und "schwebt" nur so dahin. keine spur mehr vom geholper des alten beinchens. ich bin mit dem originalen zwar auch gut klar gekommen, aber nach der fahrt heute ist die birne wohl geschält. man kann das ding von butterweich bis knüppelhart einstellen mit unterschiedlichen ausprägungen durch das hi/lo verhältnis. wenn die jungens kommende woche die gabel auch nur ansatzweise so hinbekommen wie das federbein muss man mich wohl für den rest des jahres mit der kohlenschippe vom krad schlagen. freiwillig steig ich nämlich nicht mehr ab. für ein endgültiges fazit ist es natürlich nach der einen runde viel zu früh, ich werd auch noch ein bisschen mit den einstellungen spielen, aber ich denke die nummer hat sich uneingeschränkt gelohnt. hell, yahhhh!
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NBates
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| 13.08.2010 22:43 |
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ich bin heute die zweite grosse runde mit dem wp-beinchen gefahren. grundsetup hab ich ja bereits das letzte mal durchgeführt und hab dann heute mal versucht die sache für meine belange möglichst auf den punkt zu bringen. die erfahrungen aus dem ersten setup haben sich geschmeidig fortgesetzt. das federbein "spricht" quasi mit dem fahrer. so deutlich sind die unterschiede zwischen jedem einzelnen klick spürbar (kein vergleich zu einstellbaren serienelemeten ddie ich kenne. die gixxer hat auch ein stellbares fahrwerk, das ist aber nicht ansatzweise vergleichbar). da pro subsystem etwa 18 klicks zur verfügung stehen, kann man sich ungefair das spektrum vorstellen. die feinabstimmung heute war schnell erledigt - die justage der ersten fahrt war nämlich schon astrein. einen klick weicher war mir schon zu soft und "wabbelig" in kurven. ein klick höher als ausgang war dann schon zu straff. hi/lo haut für mich am besten hin, wenn´s syncron justiert ist. ich gehe allerdings davon aus, dass nach der gabelüberarbeitung das setup noch mal geändert werden muss. man merkt zur zeit sehr deutlich, dass da zwei kollegen am arbeiten sind, die nicht aus dem selben stall kommen. dazu ist der reifen hinten ziemlich fratze - ich habe eben einen neuen geordert. damit sollten dann einflüsse des pneus beim setup deutlich reduziert sein. wie sagte schon der kaiser: schaun wir mal...
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NBates
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| 18.08.2010 22:32 |
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heute war dann die gabel dran. die männer von WP haben das ding komplett zerlegt und umgestrickt. gefahren bin ich zwar noch keinen meter, lehne mich aber dennoch aus dem fenster und behaupte a) dass es sich gelohnt hat und b) dass der krams besser funktionieren wird als eine normale r-gabel. grund meines grössenwahnsinns: die gabel wurde nicht nur mit einer anderen feder versehen, sondern bekam auch eine komplett überarbeitete dämfung, die sowohl auf das federbein, als auch meine gepflogenheiten und maße eingerichtet wurde. wohlgemerkt: nicht nur über die feder. zusätzlich wurden sachen wie der hydraulische stopper grundsätzlich umgetüdelt, so dass die gabel nun auch mehr nutzbaren federweg hat als serie. die befüllung erfolgte nach gemessenem luftpolster und nicht pi-mal-auge über ölfüllmenge. nur so ist die pneumatische federeinheit 100% präzise und beidseitig gleichmässig. da das luftpolster direkte auswirkung auf das federverhalten und sogar die federhärte hat, eine enorm wichtige angelegenheit. eklatant verbessert wurde auch das losbrechmoment der gabel. ich konnte es vorher und nachher testen - absolut kein vergleich. simmeringe, buchsen, staubkappen, aber auch oberflächen der tauchrohre wurden nachgearbeitet und/oder ersetzt. finanziell spielt sich das ganze insgesamt tatsächlich im bereich des R-aufpreises ab, wer seinen alten krams dann noch vertickt oder ein "kleineres" federbein wählt, hat ggf. sogar noch ein paar euronen über. eine überarbeitete r-gabel wäre mit ihren verstellmöglichkeiten sicher noch einmal besser, für mich aber keine 1000,- euro aufpreis wert, zumal bei WP die gabel nicht nur nach trockenen werten abgestimmt wird, sondern das ergebnis probegefahren werden kann und ggf. nachgearbeitet wird. zudem kann man auch die dämpfung für verschiedene bereiche separat anlegen. von linear über kurvig bis wildes zickzack ist über die shim-pakete alles möglich, auch in sachen ansprechverhalten und dynamik. gilt übrigens auch für das federbein. auch dieses wird ohne aufschlag den eigenen bedürfnissen angepasst und zugeschnitten. und wenn die nummer dort einmal justiert ist stellt sich eh die frage, was man da noch nachregeln will. das federbein hab ich ja auch fertig eingestelltund werde da jetzt kaum weiter dran rumfummeln - was sollte das bringen?! kann höchstens wieder schlechter werden. beim gabelsetup kann man auch zwischen progressiv und linear wählen. ich habe passend zum heck und dem bevorzugten einsatzbereich eine lineare auslegung gewählt. wenn morgen gutes wetter ist, werd ich das ganze sofort probefahren (urlaub sei dank). bis dahin hock ich hier mit feuchtem schritt und fettem grinsen im gesicht. ein wort noch zum service: kann ich nur den hut vor ziehen. absolute kompetenz, unerschöpfliche erfahrung gepaart mit enormer kundenfreundlichkeit - das macht die 1200km an- und abfahrt zur lohnenswerten nummer für mich. und nein - ich werd nicht von den jungs bezahlt ;-) - sondern bin einfach nur zufrieden und froh, dass meine ins blaue geschossene theorie nicht von der praxis in den hintern gebissen wird.  god shaves the queen!
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Zuletzt geändert: 18.08.2010 22:33
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overle
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| 19.08.2010 07:11 |
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Cooler Umbau! Endlich traut sich mal einer an das WP-Thema dran . Mir war´s persönlich zu heiß...
Aber bei drei Punkten von deiner Ausführung wäre ich etwas vorsichtig:
- Bei der normalen vs. R Gabel gibt´s unterschiede bei den Innereien - d.h. eine überarbeitete Gabel auf das gleiche Niveau zu stellen ist schwierig aber möglich - Ein Luftpolster beeinflusst niemals die Federhärte sondern die Progression / Dämpfung - Das Setup sowohl vorne wie hinten ist immer progessiv, die Federn aber können linear / progressiv sein
Vielleicht sieht man sich ja mal auf einem Treffen, dann können wir mal vergleichen .
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NBates
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| 19.08.2010 08:15 |
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Zitat von overle
Aber bei drei Punkten von deiner Ausführung wäre ich etwas vorsichtig:
- Bei der normalen vs. R Gabel gibt´s unterschiede bei den Innereien - d.h. eine überarbeitete Gabel auf das gleiche Niveau zu stellen ist schwierig aber möglich
natürlich gibt´s da unterschiede - wäre ja auch schlimm wenn nicht. einige subsystem und "krankheiten" sind aber bei der R im unüberarbeiteten zustand ebenfalls vorhanden - was teilweise einfach am großserienbau liegt. hydrostop und losbrechmoment z.b. "kränkeln" bei der R-gabel genau wie bei der normalen. aber wie gesagt: probefahrt steht ja eh noch an, bisher ist das nichts weiter als blanke theorie. vielleicht weiss ich heute nachmittag schon mehr wenn´s trocken bleibt.
Zitat von overle
- Ein Luftpolster beeinflusst niemals die Federhärte sondern die Progression / Dämpfung
eben doch. das luftpolster ist eine zusätzliche federnde einheit und hat damit immer einfluss auf die gesamthärte und arbeitsweise des gesamten "federpaketes". als extremst neugieriger mensch wollte ich das auch mal genau wissen und wir haben die sache am prüfstand gemessen. die abweichungen sind beträchtlich. logisch, eine gewisse progression entsteht - schon alleine auf grund der unterschiedlichen härtegrade und verhalten der beiden medien.
Zitat von overle - Das Setup sowohl vorne wie hinten ist immer progessiv, die Federn aber können linear / progressiv sein
nochmal "nö". die dämfung lässt sich durchaus linear gestalten, indem man durch eine umgekehrte progression der technisch vorhandenen entgegenwirkt. ganz ausschliessen lässt sie sich aber nicht, da geb ich dir völlig recht. wenn man es exzessiv hätte umsetzen wollen, müsste man zu einer anderen gabel greifen. mir ging es ja nur darum "best job for money" zu bekommen. mein persönlicher "vergleich" ist deswegen das normale r-fahrwerk contra gepimptes non-R. (wobei die rechnung natürlich auf grund der bremsen etwas hinkt, klar).
...
allgemein muss man zu dem thema sagen, dass fahrwerks-änderungen immer etwas mit philosopien zu tun haben und teilweise ins relisiöse abdriften. es gibt viele verschiedene herangehensweisen, die aber (fast) alle zum gleichen ziel führen. zu fanatisch sollte man die nummer nicht betrachten und auch das eigene fahrerische potential im auge behalten. ich glaube kaum, dass ein bestenfalls durchschnittlicher fahrer wie ich einen unterschied zwischen wilbers, WP, öhlins - und was weiss ich noch - beim herumgurken auf der landstrasse ausmachen würde, obwohl alle ansätze technisch stark differieren. die teile können garantiert ein vielfaches von mir, womit die potentiellen unterschiede eher akademischer geschmack bekommen. wichtig für mich ist, wie es sich anfühlt und was der kopf dazu sagt. in dem fall ist der weg ausnahmsweise mal nicht der weg das ziel.
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overle
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| 19.08.2010 16:09 |
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Zitat von NBates ... eben doch. das luftpolster ist eine zusätzliche federnde einheit und hat damit immer einfluss auf die gesamthärte und arbeitsweise des gesamten "federpaketes". als extremst neugieriger mensch wollte ich das auch mal genau wissen und wir haben die sache am prüfstand gemessen. die abweichungen sind beträchtlich. logisch, eine gewisse progression entsteht - schon alleine auf grund der unterschiedlichen härtegrade und verhalten der beiden medien.
Ich meinte eigentlich, dass die Federhärte mit der Gesamthärte nix zu tun hat. Also sprich, mit weniger Luftpolster wird die eingebaute Feder nicht härter, die Dämpfung bei gleichem Federweg schon.
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Spaetbremser
Moderator MEHRSi
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| 19.08.2010 16:35 |
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Hi
NBates: beim lesen Deines Postings dachte ich genau das selbe wie overle!
Das Lupo in der Gabel wirkt beim einfedern als "progressive Zusatzfeder". Die Härte der Stahlfeder beeinflußt es nicht. Aber so wars wohl auch gemeint.
Die Hinterradfederung ist durch die Umlenkung automatisch progressiv, ob die Dämpfung es auch ist liegt an der Konstruktion des Federbeins. Im Idealfall ist die Dämpferkurve passend zur Federungsprogression ausgelegt. "Passend zum Heck" wäre demnach eine progressive Feder in der Gabel. Jedenfalls nach meinem Verständnis. Die Progression der Gabel durch das Luftpolster spielt erst ab dem letzten Drittel des Federwegs eine spürbare Rolle, weshalb ich eine progressiv gewickelte Feder bevorzugen würde. Um die Luft wirklich als Feder zu nutzen müßte die Gabel aufgepumpt werden, was sich schon in den 80ern nicht bewährt hat.
Das es sogar recht großem Unterschiede zwischen den verbauten (Großserien-)Gabeln gibt konnte ich schon selbst feststellen. Die Losbrechmomente sind teilweise abenteuerlich. Die Toleranzen sinds wohl auch... Ich hab bei meiner ziemlich Glück gehabt, trotzdem ist ein deutlicher Unterschied zwischen kalter und warmer Gabel spürbar.
Gruß René
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NBates
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| 19.08.2010 17:36 |
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back from track...
da hamm´ wir uns dan wohl mistverstanden. auf die härte der feder hat das polster natürlich keinerlei einfluss, logisch. die härte der feder gibt die feder selber vor, sonst nüscht. weder vorspannung, noch zusätzliche hülsen oder anderer krams ändern etwas am härtegrad des gewickels. die sache mit der progression kann man nicht so lösgelöst betrachten und daraus direkt eine nötige für die front ableiten, denn (leider) arbeiten front und heck ja äuserst unterschiedlich und nicht parallel. beim gasgeben geht´s hinten runter, vorne hoch, beim bremsen umgekehrt, etc... da kann man sicherlich eine wissenschaft für sich draus machen. ich hab während des umbaus auch mal gefragt, nach welchen werten denn die anpassung erfolgen würde. antwort war mur ein wort: erfahrung! und basierend auf dieser hat man mir das lineare system ans herz gelegt - und wenn experten mir etwas raten, bin ich durchaus aufgeschlossen. alles andere wäre ja auch irrsinn. womit wir dann wieder beim thema wären, denn ich hab´ eben 350 vertraute km abgerissen und mal versucht zu checken was das mit der erfahrung auf sich hat und in der realität bringt. soviel kann ich schon sagen: die ist offensichtlich gold wert. die gabel verhält sich, als wäre sie ein eineiger zwilling des neuen federbeins. nicht nur, dass sie deutlich sensibler anspricht, eine viel bessere zugstufe besitzt, straffer ist und gefühlt mit weniger arbeit das dreifache wegbügelt, sie skaliert auch mit dem beinchen achtern. beim setup waren meine parameter: landstrassenbetrieb mit unterschiedlichsten untergründen, von typm "topfeben" bis "bombenkrater". und so haut´s auch hin. bei langsamer fahrt ist das fahrwerk noch relativ hart, wird dann mit zunehmender geschwindigkeit aber immer komfortabler und sensibler. ab etwa 90km/h geht´s in den gefühlten schwebezustand. da wird alles weggebügelt, als wäre der boden glattgelutscht. sehr erfreulich auch die verhaltensänderung beim herausbeschleunigen aus kurven. die gabel geht nicht mehr in die länge bis anschlag und tanzt dann nervös zappelnd unter zug herum, sondern ist auch beim angasen weiter federbereit, obwohl sie ja auf zug belastet ist. sehr geil! das heck dagegen taucht nicht mehr ab, was das originale gerne mal tat in den unteren gängen. extrem verbessert ist auch das verhalten bei harten absätzen im belag. also z.b. frostaufbrüchen. vorher ist die gabel da eher drüber gehumpelt, jetzt sind die dinger kaum noch zu erahnen. das fahrwerk fühlt sich "wachsamer" an, konstanter. ein bisschen angst hatte ich ja schon, da ich vorne ja weiteres nicht nachregulieren kann ohne eingriff in die hardware, aber nach der fahrt heute denke ich kaum, dass dieser wunsch jemals aufkommen wird. das passt einfach. ich denke, ich werde den versuch morgen gleich noch mal wiederholen. der scheiss macht ekelig süchtig.
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Dynamite
1. Administrator und Forumgründer
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| 19.08.2010 19:55 |
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Hallo NBates,
vielleicht kannst Du dich ja dazu hinreissen lassen, in den nächsten Tagen mal eine explizite Aufstellung zu machen.
So mit Kosten, was wurde verändert, wieviel Öl, wieviel Luftpolster, was für ne Federhärte usw. separiert für vorne und hinten. Und dann darunter ein kurzes Fazit, was die Sache gebracht hat.
Ich denke nämlich, das es durchaus möglich ist, bei WP, die Front so überarbeiten zu lassen, das sie mit dem Serien-Federbein, R-Federbein, Daytona-Federbein oder einem anderen Zubehörfederbein harmonisiert. Meiner bescheidenen Meinung nach passt nämlich die Front (vielleicht bis auf die der R-Version) im Serienzustand zu keinem der Federbeine.
Ansprechverhalten, Losbrechmoment, Durchschlagsneigung und die allgemeine Dämpfung lassen in allen Fällen sehr zu wünschen übrig und sind sehr verbesserungsbedürftig.
Dieses würde ich dann in die FAQ übernehmen. So kann sich jeder, der die mangelnde Leistung mit einem super Fahrwerk wettmachen möchte, unkompliziert schlau machen.
Und schonmal anfangen zu sparen.
Bis dann Gruß Dynamite

Wer kann schon von sich behaupten, eine nackte Engländerin zu reiten, die auf flotte Dreier steht.
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NBates
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| 19.08.2010 21:24 |
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Zitat von Dynamite Ich denke nämlich, das es durchaus möglich ist, bei WP, die Front so überarbeiten zu lassen, das sie mit dem Serien-Federbein, R-Federbein, Daytona-Federbein oder einem anderen Zubehörfederbein harmonisiert.
das geht definitiv! die gabel lässt sich zu jedem erdenklichen federbein justieren. wer mit seiner hinterhand zufrieden ist, kann sich für relativ schmales geld die front überarbeiten lassen. es kann allerdings auch gut sein, dass die dann so gut funktioniert, dass auf einmal das federbein in einem anderen licht erscheint.,,
was gemacht wurde und was es gebracht hat steht ja schon oben, bzw. wird weiter folgen. ich bin ja erst eine runde gefahren, da kommen also noch weitere eindrücke. zumal ich derzeit mit abgefahrener pelle unterwegs bin. preislich finde ich die nummer extrem geschmeidig. meine aktion hat etwas über 300 ocken gekostet - incl. material, arbeit und perfektem service - auch nach dem verkauf (spanne geht bis ca. 450,- je nachdem was alles ausgetauscht werden muss. meine gabel war ja quasi neu, so dass keine "restauration" nötig war. wp-federbeine dazu starten bei unter 500 tacken). wenn man überlegt, dass "0815-wird-schon-passen-gabelfedern" nen hunnie kosten, plus gabelöl, simmeringe, staubkappen und arbeitslohn für den einbau und das moped dann zwar "anders" aber nur selten wirklich "besser" fährt, empfinde ich so ein individuelles setup für die mücken schon als schnapper. wer mit der mopete vorfährt kann wie schon beschrieben das ergebnis sofort probefahren und ggf. gleich nachjustieren lassen. zudem sind die bengels mega nett, extrem entspannt, nehmen sich zeit und sind mega hilfsbereit. wer da mal in der nähe ist braucht bloss mal reinzuschauen auf ein gespräch - die beraten vorab auch gerne... ich mach schon wieder schleichwerbung... verdammt...
meine individuellen daten würden für die faq kaum etwas taugen, da sie nicht übertragbar sind - es sei denn jemand fähr exakt meinen stil, hat das gleiche federbein mit identischem setup drin und fährt genauso besch...eiden wie ich. macht also kaum sinn, sorry...
... aaaaaber: der kleine norman hat den kompletten umbau in wort in bild festgehalten. ich könnte also einen recht umfassenden bericht bereitstellen, in dem das innenleben der gabel nebst allen überarbeitungsschritten zu sehen wäre. ich durfte der schwarzen messe ja live beiwohnen. das dürfte ein recht gutes gefühl dafür geben, was man für die flocken bekommt - auch ohne es vorher "erfahren" zu haben.

... aaaaaber #2: das ginge (wenn überhaupt gewünscht) erst im frühjahr (aus verschiedenen gründen)
wer aber (zu recht) mit dem gedanken spielt, sollte einfach mal bei wp-racing vorsprechen. ich behaupte jetzt einfach mal: falsch machen kann man da nix.
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Zuletzt geändert: 19.08.2010 21:48
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Dynamite
1. Administrator und Forumgründer
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| 19.08.2010 22:07 |
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Danke erstmal,
ne Fotoserie des Umbaus wäre natürlich die Krönung.
Apropos: Alles das, was da auf dem Tisch liegt, war in Deiner Gabel???
Wenn ich allein die verschiedenen Scheibchen sehe, weiß ich, das ich da die Finger von lasse.
Nochmal zu den Kosten:
Mit der Streety hinfahren, sagen, was man für Strecken fährt, wie man fährt und wie schwer man ist. Dann bauen die alles aus, optimieren die Gabel, bauen alles wieder ein, Probefahrt machen und sehen obs passt. Und dann knapp über 300 EUR dafür.
Material: Öl, Gabelfedern, Kleinteile usw. und Arbeitszeit, alles inklusive?????
Wenn ja, dann hab ich im Frühjahr nen Termin.
Bis dann Gruß Dynamite

Wer kann schon von sich behaupten, eine nackte Engländerin zu reiten, die auf flotte Dreier steht.
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Dynamite
1. Administrator und Forumgründer
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| 19.08.2010 22:14 |
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Wo genau warst Du, den Umbau machen lassen???
Internetseite ???
Bis dann Gruß Dynamite

Wer kann schon von sich behaupten, eine nackte Engländerin zu reiten, die auf flotte Dreier steht.
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NBates
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| 19.08.2010 22:23 |
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ich kann hier schlecht preise für den laden machen - die hängen mich an den genitalien auf - mit recht. ich hab aber explizit nach der spanne gefragt - und die beläuft sich nach aussage auf 300-450 kracher. kommt eben drauf an, was gewechselt werden muss. ruf einfach mal an. grundsätzlich aber: ja, in der genannten richtung war es bei mir, allerdings war ich mit ausgebauter gabel da, weil ich keine möglichkeit hatte das komplette krad auf die distanz zu transportieren. anhänger wollte ich mir nicht antuen bei der strecke und der bus war nicht greifbar für den termin. und auch ein ja: da ist dann alles drin. individuell ist es immer. gilt auch bei den federbeinen. ein wunschgemässes setup ist da immer mit drin. "stangenware" gibt es da nicht.
jepp, die innereien sind alle aus meiner gabel. die scheiben sind die zerlegten dämpferpakete. über durchmesser, dicke, anzahl und reihenfolge bestimmen die jungs das dämpferverhalten. das sind mal locker ein paar millionen möglichkeiten, eher milliarden. mein erster gedanke war: die nächsten zwei stunden bloss nicht atmen! nicht, dass da was durcheinander kommt. wenn mann dann sieht wie mit ein paar blicken und messungen ein paar shims getauscht, ergänzt oder umsortiert werden und der mann dir ins gesicht sagt: ab 90 km/h fährt sie jetzt so und so, ab 120 dann wieder so und so... und das kommt dann in der praxis später auch noch exakt so hin (!!!), dann weisst du in etwa was für einen mordsplan das team hat - und was für eine arme leuchte man selber ist ;-) ich hätte da gerne noch ein paar tage mehr mäuschen gespielt. fand ich mega faszinierend und super lehrreich.
ich war direkt an der quelle: http://www.wp-germany.com/
Bates Motel - come and stay... forever...
Zuletzt geändert: 19.08.2010 22:31
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