Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Willkommen im 1. deutschsprachigen TRIUMPH Street Triple 675 FORUM



| Forum Übersicht | Registrieren | Login | FAQ
Willkommen !!!!
Dieses Thema hat 51 Antworten
und wurde 2.583 mal aufgerufen
Bei Antworten informieren
 TECHNIK -> TUNING Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Seiten: 1 | 2 | 3
Dr. M

MasterBoarder

Offline

Beiträge: 1.241



04.06.2011 15:24
RE: tuning für wenig geld? Zitat · Antworten

Freunde der schnellen und (il)legal übersetzten Eisen!

Da man anscheinend von der Eingangsfrage abkommt und die momentane Diskussion sich nur um Toleranzen bezüglich EU-Richtlinie beziehungsweise Ermessensspielraum des eintragenden Organs handelt, eine simple Frage:

Warum so ein Aufwand um Dinge die Sache der Bürokratie sind?
Warum dem guten Manne nicht einfach helfen und sagen:

Willst wenig ausgeben?
Dann überlege einmal:

- ist ein stärkeres Eisen nicht besser? Zumal man damit keine Probleme mit Tachoabweichungen inner- oder außerhalb der 8,9,10 oder was auch immer %-Toleranz hat.

- Warum sich Sorgen machen? Motorradfahren ist kein bürokratischer Akt des Typisierens, sondern einfach eine Freizeitbeschäftigung, die sehr viel Freude und Spaß vermittelt. Mach somit, was Du willst. Das tun ja die meisten, wenn man sich hier selbstgedrehte Filmchen zur Selbstbeweichräucherung anschaut. STVO-Übertretungen noch und nöcher, aber die Flippn geht ihnen, wenn der Tacho voreilt oder das Ritzel einen Zahn weniger hat.

- Die STriple kann man mit relativ einfachen Mitteln stärker machen: Nockenwellen der Daytona etwa, ihr die Atmung erleichtern und die Einspritzung darauf abstimmen, Trichter verlängern, um mehr Drehmoment zu erhaschen, Auspuff modifizieren et.

- Ist das Budget eingermaßen vorhanden, so wäre ein Zylinderkopfbearbeitung nicht verkehrt. Man könnte dann noch die Verdichtung ein bissl anheben usw. usf..

Also: Möglichkeiten gibt es genug.


Wennn aber gar kein Geld vorhaben ist, dann empfehle ich folgende Maßnahmen: Speedohealer (welch häßliches Wort!), damit kann man sich die Geschwindigkeit schön einstellen, bspw: reale 50 dann am Tacho 65. Das bringt schon allein psychisch (vermeiden wir den Begriff Ego in diesem Kontext!) recht viel.

Oder und das wurde bereits angesprochen: Kostet nix und bringt sogar Geld: Weniger fressen und saufen! Ein paar Kilo weniger und schon verbessert sich das dynamische Kg/PS Verhältnis. Kein Tuning geht über Abspecken am Mann (am Eisen kostet es halt dann wieder)!

Ansonsten: kleineres Ritzel oder größeres Kranzel einbauen und sich daran erfreuen.

Nebenbei bemerkt: Wheeliesieren und Stoppiesieren geht im Serienzustande ohne Probleme, wenn man es kann. Das liegt nicht an der fehlenden Leistung, sondern am Fahrer.


Servus aus Wien-Kaiserebersdorf




MGM

MasterBoarder

Offline

Beiträge: 1.327



04.06.2011 18:15
RE: tuning für wenig geld? Zitat · Antworten

Zitat von Merlin
Der Prüfer hat bei mir nur korrekt gehandelt. Der größere Abrollumfang
und die damit verbundene größere Gesamtübersetzung wurden über einen
Zahn mehr am Kettenrad egalisiert. Von daher ging's nur noch um die
Freigängigkeit in der Schwinge und anschließender Probefahrt zwecks
Fahrverhalten. War also keine Auslegungssache!



Da per Einzelabnahme eingetragen wurde, ist es eine im Rahmen des Ermessen vom Prüfer völlig korrekte Entscheidung.
Hab ja nichts anderes behauptet. Aber es wurde eingetragen! Vom Sachverständigen... Damit ist die BE wieder hergestellt und alles fein.

Zitat

Und du hast Recht: Ich bin nicht der Reifenhersteller - der Reifenhersteller
ist aber auch nicht der Fahrzeughersteller, der das Fahrzeug erbaut
und die bauartbedingten Kriterien festgelegt hat. Und wie kann ein Reifenhersteller
die gesetzlichen Vorgaben umgehen ohne Grauzone bzw. zulässigen Toleranzen?



Der Fahrzeugherststeller legt die Kriterien nicht fest, sondern der Gesetzgeber.
Genauso gibt es Richtlinien/Kriterien für Reifenhersteller, in denen ebenfalls Toleranzen angegeben sind.
Wird ein Reifen nach diesen Produziert und geprüft kann er von Hersteller freigegeben werden. Selbstverständlich.
Die Hersteller haben sich an die vorgegeben Kriterien zu halten. Wieso sollten hierbei irgendwelche gesetzlich. Vorgaben umgangen werden?
Wo ist da eine Grauzone?

Aber woher kommt die Idee, diese Toleranzen in den Richtlinien gelten auch für private McGyvers?
McGyver muss nach getaner Arbeit zum Sachverständigen und seine Bastelarbeit abnehmen lassen. DARAUF KOMMT ES AN.
Der entscheidet dann ob eingetragen wird oder nicht. Ob er sich dabei an den Toleranzen für die Hersteller orientiert oder nicht, steht hier nicht zur Debatte, ist aber sehr wahrscheinlich...

Lies doch einfach mal die oben verlinkten EU Richtlinie. Eindeutiger geht es doch nicht mehr.


Zuletzt geändert: 04.06.2011 18:17
Seiten: 1 | 2 | 3
 Sprung  
Kontakt: admin@tst675.de | Forum Übersicht | Registrieren | Login | FAQ