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Dieses Thema hat 11 Antworten
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the punk

NewBoarder

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Beiträge: 52



21.07.2009 11:48
PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

‚SCHEISS DIE WAND AN! ICH HABE DIE SCHNAUZE GESTRICHEN VOLL...‘ höre ich mich selbst schimpfen...
Es ist Tag 2 beim PS Tuner GP und ich habe es wieder einmal geschafft die Triple und mich selbst von der Strecke zu katapultieren. Laut Augenzeugen war es diesmal wohl so richtig dramatisch...


Sonntag, 12.07.2009
Wir sind bereits vor 2 Tagen in Berlin gestartet. Die Triple habe ich auf dem Weg von Berlin nach Hockenheim bei den Franzens abgeholt wo sie von meinem letzten Ausritt in Oschersleben kuriert wurde. Wenngleich der Sturz relativ unspektakulär war hatte ich wohl ganze Arbeit geleistet. Wenn ich bis jetzt noch darüber nachgedacht hatte die Triple eines Tages auch im öffentlichen Straßenverkehr bewegen zu können so hatte sich dies nun endgültig erledigt. Ein am Lenkkopf geschweißter Rahmen wird selbst beim freundlichsten TÜVer nicht gerne gesehen.

Klaus-Peter ‚the rainman‘ Klotz und meine Wenigkeit haben soeben die 500 km Hockenheim im Rahmen der ADAC Conti Endurance Challenge erfolgreich hinter uns gebracht. Wir starteten als Letzte auf dem 77. Platz und kamen nach 3,5 Stunden und 96 gefahrenen Runden als 53. ins Ziel. Bei 62 gewerteten Teams macht das 15 Ausfälle und 9 Vollstreckungen. Rein rechnerisch hätte dirty ol‘ men racing mit der Startnummer 38 also nach ca. 11 Stunden die Endurance gewonnen .

Es geht hier natürlich um den Cup! Aber Leute, was für ein Erlebnis. Ich glaube das brauche ich öfter. Diese Atmosphäre im Fahrerlager und in den Boxen übertrifft alles was ich bisher erlebt habe. Wir kommen wieder!


Montag, 13.07.2009
06.30 Uhr Annähernd zeitgleich geben drei Wecker in meinem Wohnwagen laut. Heike musste wieder einmal zuhause bleiben. Dafür haben mich aber meine Kumpels Tom und Karsten dankenswerter Weise nach Hockenheim begleitet. Zum Glück produzieren moderne Wecker keine Zündfunken. Ich hätte für die Sicherheit im Wohnwagen nicht garantieren wollen. 3 Kerle auf ca. 10 qm mit reichlichen Ausdunstungen von Weißbier und Cola-Mix-Getränken von der vorabendlichen Siegesfeier ergeben ein durchaus explosives Gemisch.

07.00 Uhr Technische Abnahme ist erst einmal Fehlanzeige. Der Truck und die G-Lab/Franzen Box sind noch fest verschlossen. Ich trolle mich zu unserer Box zurück und hoffe auf einen ersten Kaffee.

07.45 Uhr Herr PS himself leitet Begrüßung und Fahrerbesprechung. Hatte er sich tags zuvor noch ziemlich großmaulig als ‚ich bin hier der Chef‘ vorgestellt -was mich nur wenig beeindrucken wollte- fehlte es ihm heute Morgen an rechtem Stimmvolumen um sich Gehör zu verschaffen. Ich hab‘ irgendwie nur die Hälfte verstanden, war aber der Meinung dennoch alles Wichtige mitbekommen zu haben. JA, auch ich möchte Spaß haben und JA, ich bleibe fair zu meinen Mitstreitern und gelobe Zeitplan und Flaggen zu ehren und anzuerkennen.

Ich wende mich ab und mache mich auf die Suche nach meinen Kumpels, die zwischenzeitlich meine und die Triple von Klaus bei Franky Hoffmann zur technischen Abnahme vorstellen wollten. Ich erreiche die Beiden in dem Augenblick in dem Franky die Form meines Tanks reklamiert, der noch deutlich vom letzten Kiesbettbesuch in Oschersleben gezeichnet ist. Ich darf ausnahmsweise mit der Hammerschlag-Lackierung starten, muss dies jedoch bis zum nächsten Start in Dahlem ebenfalls reparieren. Desselben gilt auch für den Frontkotflügel dessen dunkles Grau auch unter stärkster Sonneneinstrahlung einfach nicht weiß wirken möchte. Ja, das Reglement ist in dieser Hinsicht unerbittlich (ich habe das dann im Nachhinein nachgelesen, war ich anfangs doch noch etwas uneinsichtig...)

Der weitere Tag beschert uns zwei freie Trainings sowie das 1. Zeittraining und das 1. Rennen. Im Rahmen des Tuner GP gilt pro Rennen ein Qualifying, was ich als sehr angenehm empfinde. Hätte ich theoretisch somit die Chance eine eventuell schlechte Startposition doch noch einmal zu verbessern.


DAS SIEBENTE RENNEN
Der Start ins Rennen ist bedingt durch die Streckenbreite extrem langsam. Vielleicht fühlt sich das aber auch nur für mich so an. Wahrscheinlich wird es lediglich den Ersten gelungen sein die Nordkurve mit Vollgas zu nehmen. Ich lande in einem Gewirr von Mistreitern und freue mich einmal mehr Plätze gut gemacht zu haben wie mir dies beim Start in den ersten Kurven schon sooft gelungen ist. Durch das Kurvengeschlängel bis zur Parabolika gelingt es mir auch noch weitere Plätze einschließlich meines Lieblingsgegners Klaus klar zu machen. Leider gehört die Parabolika aber auch nach dem Langestreckenrennen zu meiner größten Schwäche. Ich bin viel zu hektisch und unruhig auf der Triple, verliere dabei meine Linie und bekomme die Gänge nur nach jedem zweiten Anlauf rein. Das kostet Zeit. Lediglich bei der Einfahrt in die Spitzkehre hilft mir mein Gefühl für die Bremse nicht vom kompletten Fahrerfeld überholt zu werden. Späte Bremse bedeutet bei mir jedoch auch spät am Gas womit wird dann auch meine zweite Schwäche erkundet hätten.

Überholende Cupies ziehen mich für ein paar Runden mit und ich habe das Gefühl Klaus weit hinter mir gelassen zu haben. Umso erstaunter bin ich jedoch als der Kerl nach einigen Runden in der Spitzkehre sein Vorderrad zur Schau stellt und an mir vorbeifliegt. Na warte Freundchen. Das klären wir...!

Ich schaffe es an Klaus dranzubleiben und beobachte ihn für ein, zwei Runden. Die ‚Sachs‘ nehmen wir jeweils im Formationsflug, sehr zur Freude der anwesenden Fotografen, dessen auslösenden Fotoapparate scheinbar bis unter den Helm hörbar sind.

Einmal mehr bietet sich meine Chance auf der Bremse. Ich kläre Klaus innen in der Nordkurve, werde selbst aber wieder auf der Parabolika vollstreckt. Wir betreiben dieses Spielchen Runde für Runde und ich plane Klaus beim nächsten Mal im Überraschungseffekt in der Südkurve zu nehmen in der ich meine auch eine Schwäche von ihm entdeckt zu haben um ihn dann seiner Platzierung zu berauben .

Just in diesem Augenblick fliegen die beiden Führenden an uns vorbei. Vollkommen verwirrt ob dieser so früh nicht erwarteten Aktion (bin wohl noch auf Langstrecke geeicht) verliere ich leicht meinen Anschluss zu Klaus und es gelingt mir nicht rechtzeitig in Schlagdistanz zu kommen. Also doch die Nordkurve! Bereits eingangs der ‚Süd‘ liege ich auf meiner Triple wie das aufgeklebte Dekor, komme früh ans Gas und kann mich an Klaus wie erhofft heran saugen. Aber was ist das? Plant Hellmich den Rest des Rennes freihändig, Hände zum Himmel zu fahren? Wohl kaum! Klaus schafft es gerade noch mit schlingerndem Hinterrad an Christoph, Mo und einem weiteren Mitstreiter vorbeizufahren oder besser gesagt zu bremsen. Da haben wir im Eifer des Gefechts wohl die Zielflagge übersehen. Platz 16 für Klaus, Platz 17 für mich und eine riesige Gaudi sind die Früchte dieses Rennens für uns.

Schulterklopfen und ein ‚you’ve save my day‘ diesmal von Klaus ‚the rainman‘ in der Box, die wir uns die Tage mit Wolff, Achim, Klaus, MO und dem Schweizer Gaststarter Erich teilen. Erich hat seine Triple leider im Training in der Ameisen-Kurve* pulverisiert und konnte heute nicht am Rennen teilnehmen. Hoffentlich bekommen er und sein Kumpel das bis Morgen wieder hin.

Wir beginnen unseren Abend gebührlich mit einem Festmahl, das uns ‚Lieblingscaterin‘ Andrea zubereitet hat und auch die von Sport Evolution Franzen gespendeten Grillwürste nach abendlicher Siegerehrung lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen.

*Quelle: Barth Lines


Dienstag, 14.07.2009
AUSGESCHLAFEN! Was für ein Luxus. Unser 2. Zeittraining beginnt um 10.40 Uhr. Ich erfahre mir auf nasser Strecke den 13. Startplatz und stehe nun in einer Reihe mit dem Rainman, Thomas Diehl und Uwe Seitz (müsste auf der #31 laut Trainingsliste eigentlich Nils Müller sein, Ghostrider oder Druckfehler?), einem weiteren Gaststarter bei diesem Event.


DAS ACHTE RENNEN
Ich bin definitiv kein guter Starter! In der ersten Kurve verlassen 4 weitere Cupies mit mir die Strecke um sich von dem Grip des Asphalts in der Auslaufzone überzeugen zu können. Das Gerangel geht in der nächsten Kurve weiter. Die ‚Ameise‘ lässt mich ein paar Plätze gut machen und Klaus verschwindet wieder einmal aus meinem Blickfeld. Die Parabolika passt heute besser und ich kann in den ersten Runden einige, sonst schnellere Fahrer hinter mir in Schach halten. Irgendwann schleichen sich jedoch wieder die üblichen Fehler ein und ich werde nach hinten durchgereicht. Man will es kaum glauben was der ein oder andere Verbremser und eine geringfügige Abweichung von der Linie für Folgen haben kann. Meine Kondition ist diesmal nicht schuld daran. Ohne das ausreichende Maß an Konzentration läuft aber auch nichts...

Es kommt wie es kommen soll. Klaus hat sich an mich heran gekämpft und überholt mich unerwartet vor der Einfahrt zum Motodrom. Entweder habe ich den falschen Gang erwischt oder Klaus hat eine neue Geheimwaffe. Ich fühle mich als ob ich parken würde als er an mir vorbei fliegt und kann dem nichts entgegensetzen. Bereits nach der ‚Sachs‘ hat Klaus geschätzte 50 m gut gemacht. Eine Lücke die sich nur schwer wieder schließen lässt. Doch zum Glück macht auch Klaus Fehler. In der ‚Süd‘ erwischt er eine gar missliche Linie und ich hänge wieder an seinem Hinterrad. Als Klaus vor der Nordkurve auf die Bremse geht lasse ich noch gut 20 m stehen und kann die Situation klären. Klaus kontert jedoch bereits am Eingang der Parabolika, auf der mir vorerst nur sein Windschatten bleibt. Die Spitzkehre geht an mich, die nachfolgende Gerade und leichte Rechts bis zur Mercedes-Arena jedoch wieder an Klaus.

Shit, ich habe mich ein weiteres Mal verbremst und kann nur mit Mühe in der ‚Sachs‘ wieder Meter gut machen. Mein Plan steht jedoch fest. Klaus wird am Ende der Start/Ziel geklärt.

Ich hätte davon ablassen sollen, aber irgend so ein ‚Mr. Hyde‘ war der Meinung dieser Plan ist nicht zu kippen. Klaus ist bereits voll am Gas als ich auf die Start/Ziel einkehre. Ich spiele wieder ‚duck & hyde‘ und sehe erst bei der 150 m-Marke wieder hoch. Klaus ist weiter entfernt als ich das erwartet hätte ich ziehe nach innen und erst jetzt beginnt Klaus zu bremsen. Ich bleibe noch etwas am Gas und suche ‚meine‘ Lücke. ABER DA IST KEINE! Viel zu spät realisiere ich, dass eine kontrollierte Flucht ins Gelände nicht mehr möglich ist. Ziehe ich durch brauche ich Klaus als ‚Anlieger‘, für einen Haken nach ,links‘ bin ich bei dem aktuellen Anstellwinkel schon zu weit an Klaus dran schießt es mir durch den Kopf. In beiden Fällen lege ich uns um.

Mein letzter Gedanke ist ‚nur keine Kollision‘. Ich ziehe die Vorderbremse digital zu, merke wie das Hinterrad der Triple abhebt und ich im selben Augenblick abgeworfen werde. Ich fliege quer über die Fahrbahn und lande laut späteren Augenzeugenberichten erst hinter dem Kerb auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Der Aufschlag ist hart. Alle Viere von mir gestreckt lande ich mit dem Helm zuerst und schlage anschließend stumpf mit Brustkorb, Händen und Knien auf dem Asphalt auf. Mir bleibt die Luft weg und ich verspüre einen stechenden Schmerz in der Brust. Nach einem kurzen schwarz taucht ein wunderschöner Sternenhimmel vor meinen Augen auf. Ich versuche mich zu bewegen, werde aber durch irgendetwas daran gehindert. Ein herbeigeeilter Streckenposten befragt mich panisch nach meinem Befinden. Ich kann nicht antworten. Auch ein zweiter, gut gemeinter Versuch bleibt von mir ohne Antwort. Ich sehe mich vollkommen benommen um und entdecke den Grund für meine Unbeweglichkeit. Mein rechter Fuß steckt zwischen Auspuff und Hinterrad. Ich habe jedoch keine Schmerzen im Fuß und versuche ihn zu befreien. Der Streckenposten sieht mich noch immer hilflos und fragend an. Ich zeige auf meinen Fuß und bedeute ihm mir zu helfen. Keine Reaktion. Ich versuche mich ein Stück zu drehen und nun bin ich endlich frei.

Als ich wieder auf den Beinen stehe folgt Star Wars Teil 2. Jetzt nur nicht wieder umfallen. Der Streckenposten mahnt mich zur Eile aus der Gefahrenzone zu kommen. Er hat wohl auch ohne Antwort realisiert, dass ich noch Herr über meine Motorik bin. Ich falle sprichwörtlich auf die Bank hinter der Streckenabsperrung und ringe weiter nach Luft. Ich werde dabei Zeuge des skurrilen Spektakels das der Streckenposten veranstaltet, der zwischenzeitlich wieder zur Triple gelaufen ist und versucht diese am Lenker hochzuziehen. Resigniert kehrt er zu mir zurück und bittet mich die Triple doch selbst aufzuheben und aus der Gefahrenzone zu bringen. Er hätte bereits mehrere Bandscheibenvorfälle und wäre dazu nicht mehr in der Lage. Er hätte Hilfe angefordert bis jetzt jedoch keine Antwort erhalten. Später stellte sich heraus, dass sein Funkgerät offensichtlich defekt war. Vielleicht konnte er mit dem Ding aber auch einfach nicht umgehen.

Ich hole die Triple also aus eigener Kraft und bitte den Streckenposten sich von mir fern zu halten. Vielleicht war es etwas ungerecht, aber in diesem Augenblick war es mir vollkommen unverständlich, dass der Mann sich nicht zu helfen wusste. Er hätte wenigsten die gelbe Flagge holen und die anderen Fahrer warnen und mich/ uns damit sichern können.

Das Rennen geht weiter. Diese Zuschauerposition ist mir ja leider nicht ganz unbekannt.

Nachdem ich wieder einigermaßen klar bin beginne ich eine erste Inspektion. Erstaunlicher Weise hat die Triple trotz Überschlag wenig abbekommen. Die Lenkerarmaturen rechts sind vollkommen geschreddert, Lenker verdreht und rechts ca. 1 cm kürzer, nicht verbogen. Die rechte Fußrastenanlage ist der Kaltverformung erlegen und dürfte wieder einmal unbrauchbar sein (bietet LSL eigentlich auch Jahres-Abos an?), die Sitzbankabdeckung wurde von ihrem Lack befreit, leichte Kratzer am Auspuff gesellen sich zu den Anderen, der Heckrahmen rechts ist ca. 4 cm tiefer als links. Wenn ich müsste könnte ich das Schätzchen also in kürzester Zeit wieder fit machen . Muss ich aber nicht.

Die Rückführung ins Fahrerlager erfolgt heute nicht auf dem Schandkarren. Ich stehe direkt gegenüber der Boxenausfahrt und meine Kumpels Tom und Karsten (auch die HD Connection genannt) eilen nach dem Rennen und entsprechender Freigabe durch die Rennleitung über die Strecke. Das Dementi ‚meines‘ Streckpostens (der mit der kaputten Funke!) wird mit wilden Gesten und dem ‚Pfadfindergruß‘ quittiert. Tom ist sauer, stink sauer. Auch aus seiner Sicht hatte sich der Streckposten komplett falsch verhalten. Tom selbst hatte die heran ballernden Fahrer mit wilden Gesten vom Streckenrand auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht. Die gelbe Flagge, die in Höhe der Start/Ziellinie gezeigt wurde, wurde offensichtlich von den wenigsten Fahrern entdeckt.

Mein Weg in unsere Box ist wie ein Spießrutenlauf. Ich versuche den Blicken der anderen Fahrer auszuweichen und starre stur geradeaus. In der Box angekommen kontrolliert Tom ein weiteres Mal meinen Helm und die Kombi. Für ihn ist klar, ich gehöre von einem Arzt untersucht. Ich wehre mich anfangs noch, lasse mich von ihm jedoch Richtung G-Lab Box zerren. Dort angekommen bietet sich Dietmar Franzen an uns zum Medical Center zu fahren.

Ein Sanitäter untersucht mich und es ist so etwas wie Humor zurück gekehrt. Dietmar Franzen steht vor mir und lächelt mich rotzfrech an. Er sagt es wäre das erste Mal, dass nicht er derjenige auf der Bahre ist sondern ein Anderer. Wir frotzeln etwas über verlorene Punkte und meine schicke Unterwäsche in der ich nun vor ihm stehe. Zwei Sanis nehmen mich ins Kreuzverhör, fragen abwechselnd nach Adresse, Schmerzen, Unfallhergang und Krankenkasse. Ich versuche alles zeitgleich zu beantworten und schlage mich ganz ordentlich. Meine Birne scheint durch den Aufschlag also nicht weich(er?) geworden zu sein und die Knochen sollten auch noch heil sein. Dennoch überweist man mich in eine Unfallchirurgische Klinik in der Nähe, in der beim Röntgen meine Unversehrtheit bestätigt werden sollte. Gegen Halskrause und Bahre kann ich mich wehren. Eine Fahrt im Rettungswagen muss ich auf Weisung des Sanis jedoch akzeptieren, der sich um meinen Gesundheitszustand arge Sorgen macht.

Fazit der Untersuchungen: Geprellter, linker Rippenbogen, diverse Prellungen an den Händen, Ellbogen und Knien. Keine Brüche und auch keine Gehirnerschütterung. Meinen Kumpels und mir fällt ein Stein vom Herzen. Karsten chauffiert Tom und mich zurück auf den Hockenheimring. Wir packen zusammen und machen uns nach Verabschiedung von den Cup-Kollegen zurück auf den Weg nach Berlin.

Ich bin ein Glückskind und dankbar das ich Euch Habe! Danke an meine Kumpels Tom und Karsten für die technische, moralische und wer weiß was noch für Unterstützung die ich nicht in Worte zu fassen vermag. Danke an Andrea für ein vorzügliches Catering an den vier Tagen auf dem Ring, Klaus für die Teamarbeit und fairen Wettkämpfe, Wolff für die ‚Ersatzteil-Möppis‘ und theoretische Ring-Einführung.

Ihr rockt alle und ich freue mich auf Dahlem!


>>> immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit...

Lupito

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21.07.2009 14:17
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Hi Mike,
habe seit Tagen gespannt auf Deinen Tagebuchauszug gewartet und ihn mir eben zusammen mit einer Tasse Kaffee und nem Knoppers einverleibt.
VIELEN DANK für die prima Alltagsablenkung !!!
Ich werd schon wieder ganz unruhig auf meinem Hocker und möchte endlich wieder fahrn ... !
Wie schön dass nach ein paar Tagen die guten Eindrücke überwiegen.
Allerdings stösst mir die fragwürdige Performance der sog. Streckenposten in HKM doch wieder sauer auf.
Ob beim Montagstraining, im 500 KM Rennen, oder jetzt bei Dir - lahmarschig, blind und hüftsteif.
Im Vergleich zu den Strecken(posten) im Osten sind die Fähnchenverweigerer in HKM aus meiner Sicht klar mit ungenügend zu benoten.

'wünsche Dir und Deiner Renn-Sau gute Erholung und
freu mich schon riesig auf die HD connection, Andrea and the Rainman und natürlich auf "the punk" auf der Binz !



mit drei dabei !

Zuletzt geändert: 21.07.2009 14:18
#44

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22.07.2009 01:23
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Wieder ein super spannender und köstlich-amüsant zu lesender Bericht!

Auch ich freue mich wieder auf das Aufzünden mit euch bei meinem Heimspiel Dahlemer Binz.

@ the punk
Ganz besonders freue ich mich auf die Fortsetzung unserer spannenden Fights.

@ Lupito
Würde mich freuen, auch mit dir wieder fighten zu können!

@ WKW Mitglieder
In der Gruppe street triple cup 09 # 44
gibt es noch weiter Infos und vor allem immer die aktuellsten Bilder.

# 44


Heli

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22.07.2009 08:32
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Finds auch cool geschrieben aus der "ersten" Reihe. Vor allem für solche wie mich, die nicht auf die Rennstrecke gehen.
Besser ist es allerdings wenn Ihr nicht auf der Bahre weggetragen werdet, denn dann wirst Du nie wieder irgendwas fahren. Ne Trage ist für die Lebenden, ne Bahre ist für diejenigen, die kein Tageslicht mehr zu sehen bekommen.

Heli


Nur Fliegen ist schöner... oder doch nicht?




the punk

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22.07.2009 09:15
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Zitat von Heli
Ne Trage ist für die Lebenden, ne Bahre ist für diejenigen, die kein Tageslicht mehr zu sehen bekommen.

Danke für den Hinweis Heli...
Lässt sich hier leider nicht mehr bearbeiten.
Gruß Mike


>>> immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit...

Zuletzt geändert: 22.07.2009 09:16
uwe

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22.07.2009 11:12
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Deine Berichte machen auf jeden Fall Lust wieder zur Binz zu kommen.
Evtl ja diesmal ohne Regen
Gruss Uwe


Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen.
Clint Eastwood

the punk

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22.07.2009 16:24
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

kleine Korrektur (hab mir den Video-Beweis soeben angesehen...)

'...Klaus schafft es gerade noch mit schlingerndem Hinterrad an Christoph, Mo und einem weiteren Mitstreiter vorbeizufahren oder besser gesagt zu bremsen...'

Es waren Christoph und Hajo und nicht Christoph und Mo! Sorry, Hajo > Hockenheim hat Dich so schlank gemacht
LG
Mike


>>> immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit...

#44

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22.07.2009 20:54
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Zitat von the punk

Es waren Christoph und Hajo und nicht Christoph und Mo! Sorry, Hajo > Hockenheim hat Dich so schlank gemacht
LG
Mike


Er kommt mir in seiner neuen Kombi auch so superschlank vor. Dachte in Hockenhausen schon, seit wann fährt die Kate Moss denn auch T-Cup.

@ Mike

Vielleicht sollten wir den ausgemergelten Hajo in DB mal zu unserem Catering einladen. Würde dann extra für ihn einen Salat mir ganz besonderem Ol anrichten lassen.


the punk

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26.08.2009 17:02
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

So, hier nun auch der lang ersehnte Bericht von meinem Vorbild auf Asphalt und Papier

http://www.streettriplecup.de/assets/app...Lauf7_und_8.pdf

Enjoy!
Gruß
Mike


>>> immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit...

Hajo

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26.08.2009 23:01
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Herr 44, allein für deinen letzten Post werde ich dich in Dahlem überrunden müssen
Mike, ich wünsche dir ein sturzfreies Wochenende

Wir sehen uns morgen, freu mich schon ein ganz klein wenig
45

oivlis

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27.08.2009 13:38
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten


immer wieder geil zu lesen....
weiter so!


Grüße aus Weinstadt... *VAYA CON TIOZ*

#44

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27.08.2009 23:18
RE: PS Tuner GP Hockenheim 13./14.07.2009 Zitat · Antworten

Komme gerade von der Binz.
Bin ja Heimschläfer dieses Mal.

Viele der Rennkollegen waren auch schon da und ich freue mich auf ein spannendes und hoffentlich sturzfreies Rennen.

cu at the binz

the rainman


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