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Ein weiterer Auszug aus meinem T-Cup Tagebuch Read & Enjoy! Mike ********************************************
Mittwoch, 24.06.2009 Anreise gegen Abend und Anmeldung bei Art Motor. Ich habe für die Racing und Free Perfection gemeldet um vielleicht doch noch die eine oder andere Sekunde auf dieser Strecke zu 'finden'.
Donnerstag, 25.06.2009 Der Tag beginnt mit der üblichen Fahrerbesprechung und Gruppeneiteilung. Unser Instruktor heißt Toddy (Thorsten Bammann) und fährt auf diesem Kringel konstante 33er Zeiten. Ob meiner angegebenen 45er Bestzeit steckt man mich in seine Gruppe mit den 'erfahrenen Racern'. Abbruch im ersten Turn weil sich aus der parallel stattfindenden Sport Perfection zwei Teilnehmer gemault haben, Teilnehmer 1 verliert seine Ölablassschraube in der Hasseröder, Teilnehmer 2 landet bei der spontanen Suche nach eben dieser im Kiesbett. Der erste Turn ist somit nach 2 Runden 'tot'. Der zweite Turn beginnt mit ersten Ausschlüssen in meiner Gruppe. Einigen Teilnehmern meiner Gruppe ist es dann doch zu schnell mit uns. Zeiten auf dem Laptimer sind betont… langsam. Nun gut, dies ist ein Training, da geht es erst einmal um die Technik und Linie, aber wie soll ich die 'erfahren' wenn ich in den Kurven fast umfalle? Toddy stürzt in seinem freien Training, das er zusätzlich zu seiner Instruktorentätigkeit fährt. Schaden an der Honda geschätzte 5 Kilo. Unbeirrt fährt er mit uns auf dem Mopped seines Teamkameraden weiter. Er hat nur noch anderthalb Tage bis zu seinem ersten Rennen… Die weiteren Trainingseinheiten bleiben langsam aber dennoch nicht ganz unergiebig. Im letzten Turn regnet es junge Hunde was das Teilnehmerfeld extrem ausdünnt. Toddy wird durch 'Kumpel' Joe ersetzt, der auf seiner Bella di Bologna bereits Regenreifen aufgezogen hatte. Endlich geht es etwas flotter zur Sache. Joe fährt jedoch eine komplett andere Linie, die mir weniger ergiebig erscheint.
Freitag, 26.06.2009 Sechs Trainingseinheiten im freien Training. Es gibt anfänglich Diskussionen mit Art Motor über die Gruppeneinteilung. Glücklicher Weise löst Mr. Art Motor himself - Wolf Töns - das Problem in dem er mir meine Zeitangaben abnimmt. Ich darf somit mit meinen Cup-Kollegen in der Gruppe 'Rot 2' starten. Die Zeiten sind den kompletten Tag über extrem schlecht. Ich schaffe es kaum die 50er zu knacken. Die Strecke ist jedoch extrem voll und von arg unterschiedlicher Fahrerqualität. Es gibt eigentlich keine Runde in der nicht irgendetwas im Weg steht. Die Linienwahl einiger Teilnehmer lässt daran zweifeln ob überholen gesund ist. Leider sind ausgerechnet diese Leute mit Kilogixern und R1sen unterwegs, die einem ob der Leistung den Schneid auf der Geraden abkaufen. Es ist zum K… Dennis erklärt sich bereit etwas Nachhilfe Unterricht zu erteilen was ich dankbar annehme. Mit unglaublicher Eleganz führt er mich an den XXXXXXXXXXXX (gestrichen, extrem böses Wort) vorbei, einige davon fühlen sich aber derartig angepisst, dass sie sich immer wieder im vermeintlichen 'Racefieber' dazwischen drängeln und mir den Spaß verderben. Ich lasse Dennis ziehen und beschränke mich darauf nicht abgeschossen zu werden. Ein ums andere Mal lasse ich es mir dennoch nicht nehmen die Stärken der Triple insbesondere an späten Bremspunkten zu demonstrieren. Meine Perle ist der Meinung das ist wie der Vergleich von XXXXXXXXXXXX (auch gestrichen, zu ordinär). Stimmt und dazu stehe ich auch. Schließlich habe ich auch meinen Stolz, bin ja nicht aus Stein. Auf der verzweifelten Suche nach meinen fehlenden Sekunden rüste ich von 47er auf 48er Kettenblatt um. Vorweg: Schöne Maßnahme aber völlig unnötig.
Am späten Nachmittag trifft dann auch der G-Lab/Franzen Truck in der Arena ein. Franky muss dieses Mal jedoch auf meine Mithilfe verzichten. Als ich Zeit habe regnet es in Strömen. Als das Wetter es zulässt bin ich mit anderen Dingen beschäftigt. Am Abend erledigen wir die Anmeldeformalitäten bei Art Motor für den T-Cup. Es gibt Unmut bei uns über die Forderung das freie Training bezahlen zu müssen, was wir geschlossen ablehnen. Darüber hinaus will Art Motor auch Mietgebühren für den Transponder kassieren, was das Fass zum überlaufen bringt. Eine kleine Meuterei, an der ich nicht ganz unbeteiligt war, nötigt Sport Evolution zur Reaktion.
Die technische bzw. optische Abnahme (einige der Sponsoren hatten wohl ihren Unmut über die vereinbarte Darstellung auf den Cup-Maschinen geäußert auf denen Teils noch Sponsoren aus dem Vorjahr zur Schau gestellt wurden) erfolgt durch Frank Hoffmann am selben Abend. Franky ist extrem pingelig was einige Cup-Kollegen dann doch etwas verschnupft. Ich helfe Volker Tack später am Abend dabei alte Aufkleber zu entfernen und Neue zu installieren. Box 24, in die ich heute mit anderen Cupies eingezogen bin, beendet den Abend bei Grillgut und Bier.
Samstag, 27.06.2009 Freies Training mit den Cup-Kollegen. Die Zeiten werden wieder besser aber ich komme immer noch nicht das Niveau der letzten Veranstaltung. 48er Zeiten veranlassen mich zur Rückrüstung auf das 47er Kettenblatt.
Nach dem ersten Zeittraining steht wieder eine 46 auf der Uhr, die etwas längere Übersetzung scheint wohl doch besser zu mir zu passen.
Im zweiten Zeittraining bestätigt sich die 46 und ich habe sogar das Gefühl, dass da noch etwas geht. Ich bin zufrieden. Leider muss ich Wolf im Training einmal hart aus der Linie schieben weil mein Tank fast leer ist. Ich entschuldige mich später mehrfach bei Wolf, der mir jedoch beteuert, dass das gar nicht so schlimm war. Ist einfach ein netter Kerl… wir hatten uns vorher noch darauf verständigt, dass derartige Aktionen im Training eigentlich nicht nötig wären…
Abends verpassen wir leider den Großteil des Seminars von Dietmar Franzen zum Thema 'Überhol- und Renn-Taktiken'. Schade, ich hab das irgendwie nicht so recht mitbekommen. Der Buschfunk im Fahrerlager taugte nicht so recht, was u. A. daran liegen könnte das wir an diesem Wochenende weit über das Fahrerlager verteilt waren.
Ein live gecoverter Song von den Onkelz lockt uns für einen kurzen Aufenthalt in das Festzelt, in dem sich einige Kollegen auch an den Genüssen von Hörnerwhisky & Co erfreuen. Wir entscheiden uns nach kurzem Aufenthalt für den Matratzen-Horchdienst, der jedoch noch einmal kurzzeitig durch die Verabreichung von Southern Comfort mit Sprite bei meinem Camping-Nachbarn und 500-km-Hockenhausen-Teamkollegen Klaus 'the rainman' unterbrochen wird. Yeah, we are DIRTY OL' MEN RACING .
Sonntag, 28.06.2009
WARUMP …mit den Klassik Superbikes und Superbike Classix, rohes Fleisch zum Anjucken wäre sicherlich effektiver, es tut aber ungemein gut nicht nur die Leistungsschwächeren in Kurve und Gerade links und rechts liegen zu lassen. So sollte sich das wenn möglich auch in dem Rennen anfühlen.
MEIN FÜNFTES RENNEN! Der Start in die Einführungsrunde fühlt sich gut an. Es riecht nach Adrenalin (wenn man das als Mensch riechen könnte…), Kupplungsbelag und Benzin. Das wird gut…
Start ins Rennen. Ich komme ganz ansehnlich vom Fleck und finde in der ersten Kurve eine Lücke für mich. Die Überholten wehren sich aber gar fürchterlich und klären das mit mir bereits in der Hasseröder und folgenden Triple. Mein Kontakt zur vorausfahrenden Gruppe reißt relativ schnell ab, zu der sich nun auch Wolf Waper gesellt hat, der offensichtlich in den vergangenen Wochen sehr effektive Trainingseinheiten genutzt hat. Er schaffte es sich von 47/48er Zeiten auf konstante 45er Zeiten im Rennen zu verbessern. Super Wolf, das nenne ich eine Entwicklung, die ich bei mir selbst noch vermisse. Oschersleben spielt sich offensichtlich immer nach demselben Muster für mich ab. Start, Verlust des Kontaktes zu Vorausfahrenden, Überholmanöver durch einen Mitstreiter, Spaß mit eben dem Selben bei dem Kampf um die Position. Klingt vom Prinzip her erst einmal sehr gut.
Mein Spielgefährte in diesem Rennen ist John Riedemann, der kein allzu gutes Wochenende hat. Er scheint mir weit unter seinen Möglichkeiten zu fahren, was mich jedoch in den Genuss bringt einiges Abgucken zu können. Es gelingt mir seine Schwachpunkte heraus zu finden und ihn genau an diesen Stellen zweimal zu überholen. Er kontert artig dort wo ich versage. Nach einer weiteren Runde in Johns Windschatten bin ich so übermütig zu glauben, dass ich genug gesehen habe um ihn nach einem weiteren Überholmanöver in den nächsten Runden in Schach halten zu können. Der erste Versuch am Ende der Start-, Ziel scheitert jedoch, weil nun auch John meine Spielchen an dieser Stelle durchschaut hat. Er macht rechtzeitig zu und versaut mir meine Linie bis zum Ende der Hasseröder. Am Ende der Triple kann ich mich wieder an ihn heran bremsen. Beim Überfahren der Schikane bin ich dann wieder auf Schlagdistanz und Eingangs der Gegengeraden erkenne ich dann meine Chance. Blöd genug wähle ich jedoch eine Linie um ihn links beim heraus Beschleunigen zu überholen. Außer Rasen und Kiesbett ist dort aber eigentlich kein Platz für mich. Ich ziehe das Gas etwas früher auf als John, muss dann jedoch kurz schließen um ihn nicht ins Hinterrad zu fahren. In dem Augenblick gibt John Vollgas und ich mache wieder auf. FATALER FEHLER! Das Schließen des Gashahns hatte ein Extra an Schräglage, das digitale Öffnen dann leider nicht das Aufrichten sondern den Abriss der Haftung zur Folge. Ich höre den Motor laut aufschreien, der nun ohne den Widerstand des Asphalts drehen kann. Geistesgegenwärtig lasse ich in dem Augenblick in dem ich erkenne was gerade passiert ist die Triple los und sehe sie weit vor mir herfliegen. Ich überzeuge mich nur kurz vom ausgezeichneten Grip des Asphalts um dann einem weiteren Kiesbett in Oschersleben einen Besuch abzustatten. Die Streckenposten brauchen dieses Mal etwas länger um bei mir zu sein da Triple und ich uns für die Mitte des Kiesbettes entschieden haben. Ich stehe auf den Beinen bevor sie mich erreichen und kann die Frage nach meinem Befinden mit ‚alles ok‘ beantworten. Ich beeile mich aus der Gefahrenzone zu kommen. Die Triple wird von den Streckenposten ebenfalls in Sicherheit gebracht.
Fahne grün und ich wäre wieder Zuschauer wenn da nicht der bemitleidenswerte Zustand meiner Triple wäre. Lenker krumm, Bremshebel abgerissen, Tank rechts, Auspuff links zerdellt, Lampenmaske und Frontkotflügel gebrochen, Fußraste rechts auf zwei Zentimeter geschrumpft, Rastenplatte und Schalthebel verbogen, und, und, und… Ich könnte , denke aber dennoch, dass sich das bis zum zweiten Rennen in Stand setzen lassen sollte. Ich bin eben ein unverbesserlicher Optimist. Meine Fahrt mit dem 'Schandkarren', dessen Besatzung mich mit 'nicht Du schon wieder' begrüßt, hat als erstes Ziel den Franzen Truck. Franky begutachtet kurz die Schäden und gibt mir erste Anweisungen wie ich mit einem schnellen Wiederaufbau starte. Er würde gleich in der Box vorbeikommen und eine Bestandsaufnahme der benötigten Teile machen. An der Box angekommen erwartet mich meine Perle mit besorgter Miene. Sorry Engelchen, ich strapaziere Deine Nerven ganz schön. Neben Heike steht aber auch mein privater Fanclub für diesen Event, der sich mit Kameras und höhnischem Lächeln wie die Paparazzi auf mich stürzt. Es stimmt, wer solche Freunde hat braucht definitiv keine Feinde mehr …
Die Triple wird abgeladen und direkt in die Box geschoben. Cup-Kollegen und andere Fahrer erkundigen sich nach meinem Wohlbefinden. Helfer bieten sich an mich bei einem schnellen Aufbau zu unterstützen. Allen voran meine Kumpels René und Tom sowie die Thomas und Volker Tack. Während in Windeseile die beschädigten Teile demontiert werden übernimmt Tommy Tack die Führung meines soeben zusammen gestellten 'Schrauber-Teams'. Die Routine aus den Aufbauten der eigenen und gleichzeitig der diesjährigen Triple seines Vaters (Tommy ist letztes Jahr im Cup gestartet, Volker dieses Jahr!) macht sich nun für mich bezahlt. Ich bekomme Anweisung mich erst einmal aus meinen Klamotten zu pellen, durchzuatmen und etwas Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Nachdem ich dieser artig und dankbar nachgekommen bin werde ich zum Truck geschickt um die erforderlichen Teile zu besorgen. Wir benötigen vorerst Lenker, Bremshebel, Fußhebeleien rechts, Bremsflüssigkeit und ein Stück Schlauch um den an der Bremspumpe zum Flüssigkeitsbehälter zu ersetzen. Chantal Franzen scheint schon auf mich zu warten und stellt mir alles zusammen. Mein Kumpel René kehrt als Erster zur Box zurück wo ihm die Teile förmlich aus der Hand gerissen werden. Ich muss noch auf die Bremsflüssigkeit und den Lieferschein warten. Zurück in der Box steht die Triple noch nackter in der Box als sie eh schon ist. Das Vorderrad ist ausgebaut und befindet sich ebenfalls in einem bedauernswerten Zustand. Zwischen Reifen und Felge haben sich einige Steine gesetzt. Wir entscheiden das Vorderrad durch ein Anderes zu ersetzen, das sonst für den Regenbetrieb herhalten muss. Regenreifen runter, neuer BT003 Type 4 rauf. Zurück in der Box schicke ich dann doch noch einmal Heike mit dem beschädigten Vorderrad und der Regenpelle zu Bridgestone. Sollte die Felge doch noch ok sein, sollen die Jungs gleich auf Regen umbauen.
Tommy bittet mich mit Sport Evolution zu klären ob ich denn auch ohne Frontkotflügel starten dürfte da meiner mit Tape nicht mehr zu flicken sei. Die Cup-Maske hatte man zwischenzeitlich schon auf diese Art wieder hergerichtet. 'Frontkotflügel muss sein' beantwortet Franky meine Frage und angelt aus dem Truck einen original Fender, den ich ihm später zurück geben soll sofern er neuwertig (!) bleibt. Zurück zur Box und angebaut. Steht das Vorderrad nicht irgendwie schief? Ratlose Blicke in der Runde, die mit dem Wiederaufbau fast fertig ist. 'Nee, der Fender is keine Referenz. Datt wird schon passen und wenn nich kommste nach der Einführungsrunde wieder rein' höre ich Volker Tack sagen. Wir lösen noch einmal die untere Gabelbrücke und versuchen die Fuhre auszurichten. Nichts zu machen, dass scheint krumm zu sein. Wir bauen die Gabel aus und ich mache mich auf den Weg zu Bridgestone um die Gabel auf das Reifenwuchtgerät zu legen. Sollte was krumm sein werden wir hier eine Bestätigung erhalten. Markus Hehl hilft mir dabei und tatsächlich, beide Seiten weisen einen derben Schlag auf. GROSSES SCHWARZES LOCH…! Ich falle rein und brauche einen Moment wieder zu mir zu kommen. Das Wochenende hat sich somit erledigt. Kein Neustart im zweiten Rennen, kein Spaß und keine Punkte. Meine Helfer sind ebenfalls geknickt aber wir beschließen die vorhandenen Neuteile noch zu verbauen.
Ich bedanke mich bei Thomas und Volker Tack für die prompte Unterstützung. Ich war zutiefst gerührt von dieser Aktion und bekomme noch jetzt einen Schauer über den Rücken wenn ich daran denke wie selbstverständlich die Beiden geholfen haben.
DAS SECHSTE RENNEN Eine seltsame Perspektive dieses Rennen anzuschauen. Wir stehen auf der Tribüne der Start-/Ziel-Geraden und beobachten die letzten Vorbereitungen zum Rennen. Die Cupies fahren über die Strecke in die Startaufstellung. Start in die Einführungsrunde! Es sieht schon imposant aus wenn über 20 Triples auf die erste Kurve zu donnern.
Startaufstellung, Streckenfreigabe, rote Ampel an, rote Ampel aus > START! Dennis legt einen unglaublichen Start hin und sticht bis zur ersten Kurve komplett durch die erste Startreihe. Wir rennen von unserer Tribüne rüber zum Ausblick auf die Hasseröder und das komplette, weitere Kurvengeschlängel. Dennis bleibt an der Spitze und kann erste Attacken von Johannes 'MO' Hoffmann abwehren. Ab dem Bremspunkt in die Shell S verschwindet das Fahrerfeld aus unserem Blickfeld. Zurück zur Start-/Ziel-Tribüne. Dennis taucht wieder auf und führt noch immer das Feld an wird von MO aber in der 1. Kurve durch ein geschicktes Manöver von seiner Linie geholt. MO überholt innen und übernimmt die Führung. Nach und nach 'kassieren' die Routiniers den Youngster, der heute mein Favorit für den 'Best of Show-Pokal' gewesen wäre. An wen dieser letztendlich vergeben wurde habe ich dann jedoch nicht mitbekommen und in Sorge um die Wiederherstellung meiner Triple auch nicht hinterfragt.
Tja, was mach ich nun mit der Triple? Es steht vollkommen außer Frage, dass die wieder hergestellt wird, aber wer kann das machen? Dem mir bekannten Triumph-Händler in Berlin-Spandau traue ich das in dem zur Verfügung stehenden Zeitrahmen nicht zu. Den Anderen im Ostteil der Stadt kenne ich nicht und ich möchte es auch nur ungern drauf ankommen lassen. Sport Evolution Franzen hat zwar keine Zeit, sieht sich jedoch in der Pflicht mir zu helfen. Leider kann Franky die Maschine jedoch nicht mit im Truck nach Koblenz nehmen. Mein Retter heißt Wolf Waper. Obwohl er in (oder bei?) Darmstadt und somit auch nicht gleich ums Eck von Koblenz wohnt bietet er sich sofort an die Triple für mich nach Koblenz zu bringen. Er hat auf seinem Hänger noch Platz und wir verstauen mein Häufchen Elend neben seinem Cup-Renner, der zum Glück unbeschädigt geblieben ist. Die Triple ist also auf dem Weg zur 'Genesung'…
Und wieder ein Wochenende an dem ich einigen Leuten meinen besonderen Dank für die seelische und tatkräftige Unterstützung aussprechen möchte. Allen Voran stehen diesmal die Familie Tack und Wolf. Es tut unglaublich gut derartige Unterstützung zu erfahren. Nicht vergessen möchte ich natürlich aber auch nicht meine 'Spandauer Familie' und hier insbesondere René und Tom sowie meine Perle, die Dank meiner spätpubertären Hobbies niemals Langeweile mit mir hat und haben wird ;-).
Wir sehen uns in Hockenheim!
P.S. Wolf hatte mir zum Trost nach dem ersten Rennen meine Bestzeit unter die Nase 'gerieben'. Weiß der Gute doch wie er mich aufmuntern kann . Es stand eine 44er Zeit auf dem Papier. Komisch nur, dass der Abstand zu den Ersten unverändert geblieben ist, die beschlossen haben 36er Zeiten in den Bördeasphalt zu stempeln… Ich bin und bleibe beeindruckt.
>>> immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit...
Zuletzt geändert: 30.06.2009 16:06
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