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So, denn will ich mal wieder was schreiben. Also mein Dad und ich kamen am Freitag gegen 8 Uhr im Fahrerlager an. Wir haben den Vorabend in einem 10km entferntem Hotel geschlafen, da wir es aus Berlin etwas weiter hatten. Wir stellten und dann, schön doof wie wir sind, auf den Rasen. Als wir alle Kisten ausgepackt hatten und es volle Kanne anfing zu regnen haben wir beschlossen das Zelt auf zustellen, einfach mal Sch…. . Ich musste mich denn zwangsweise komplett neu kleiden. Der Regen wurde auch nicht weniger und so kamen, erstmals für mich, die Regenpneus rauf. Ich bin vorher noch nie auf Rennstrecke bei Regen/nasser Strecke gefahren, daher war mir das auch nicht alles so geheuer. So, denn ging es los, erstes Zeittraining und clever wie ich war habe ich mir einen hautengen Regenanzug, wie in der MotoGP, gekauft, in Silber. Die Cupteilnehmer nannten mich denn den „Silberfisch“ oder fragten wo mein Laserschwert sei, aber am Ende war ich für viele nur noch der „Silversurfer“. Jedenfalls verlief das erste Zeittraining sehr gut. Ich hatte mich auf die Piste eingeschossen, fühlte mich ziemlich Sicher im Nassen und befand mich nach dem ersten Training auf Platz 12 wieder, damit bestes Ergebnis der Saison. Denn folgte das zweite Zeittraining und was geschah? Es war trocken. Fast alle Teilnehmer sind dann mit Regenreifen auf trockener Piste gefahren. Ich bin nur sechs Runden gefahren, da ich die Reifen nicht zerstören wollte. Meine endgültige Startplatzierung war denn der 19te Rang. Dies war aber nicht soooo schlimm, da ich mich immerhin auf dem Schleizer Dreieck vom 18ten Startplatz, nach dem Start, nach der ersten Kurve, auf Platz acht wiederfand. Ich konnte somit beruhigt das Rennen am Samstag aufnehmen und auf meine Startkünste vertrauen. Samstag: Das Wetter war, naja, ziemlich bescheiden, das es wieder einmal regnete. Rennen 1 stand kurz bevor. Wir bekamen zwei Einführungsrunden. Am Start merkte ich kurzzeitig, dass Startplatz 19 doch relativ weit hinten war. Die Ampel ging aus, ich fuhr los und zack war ich ca. auf Platz 10, musste aber denn in der ersten Kurve viel zurück stecken und war wieder weiter hinten. Mein Vorteil aber war, dass ich anscheinend ziemlich gut im Nassen klar komme und holte mir einem nach dem anderen. Bei einem Überholversuch war ich etwas spät auf der Bremse und berührte beim vorbeifahren meinem Vordermann am Knie, das hat geknallt. Nicht passiert und die Kurve habe ich auch noch gut bekommen. Am Ende hatte ich denn meine beste Platzierung der Saison eingefahren, nämlich den achten Rang. Der Silversufer hatte anscheinend eine gute Welle geritten. Im Rennen zwei sah es kurz zuvor so aus, als würde es ein trockenes Rennen werden. Ich habe schon geflucht. Ich wollte unbedingt wieder im Regen fahren. Zum Glück wurden meine Gebete erhört worden und es regnete. Also wieder von vorne. Relativ guter Start, wieder um den 10ten Platz und erste Kurve anvisieren. Tjah und da ist es passiert. Die jungen Wilden haben zu geschlagen. Nein, diesmal nicht ich, sondern der zweit jüngste. Er war spät auf der Bremse und flog dem Hajo ins Hinterrad und räumte ihn ab. Hajo konnte dann ohne Lampenmaske das Rennen fortsetzen (und überholte mich auch noch kurz vor Ende). Mein Vorteil war das die erste Kurve eine recht Kurve ist und alle haben Hajo links außen ausweichen müssen oder stoppen um nicht in ihm rein zufahren. Ich hingegen konnte schön rechts auf der Ideallinie an vielen vorbei gehen. Leider war es denn ein ziemlich langweiliges Rennen für mich. Ich hatte hinter mir keinen und vor mir eine Gruppe von fünf Leuten, die ich nicht schaffte einzuholen. Kurz vor Ende überholte mich denn noch Hajo. Damit hatte ich am Enden einen super neunten Platz eingefahren. Man muss dazu sagen dass es mein Jahresziel war mal eine Top 10 Platzierung zu bekommen, was ich die letzten drei Rennen geschafft habe. Abends gab es denn noch die Siegerehrung und eine wirklich geile Abschlussfeier. Ich sag mal so. Dank Herrn Kißner hatten viele Teilnehmer und ich kein T-Shirt mehr an und dank dem Alkohol war es auch nicht kalt.
Abschließend muss man auf jedenfall noch anmerken das #44 Klaus Peter (peysel) seine ersten Punkte in DB geholt hat, bei vollem Regen. Meine Herzlichsten noch einmal dafür. 
Viele Grüße von mir und vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder dabei.
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WER SPÄTER BREMST, FÄHRT LÄNGER SCHNELL

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